Markus Hahnel

Jun 042018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Sa, 30. Juni, von 16:00 bis 22:00 Uhr:
Slow Food München Sommerfest @ Garibaldi – zurück auf Anfang..
Wir feiern bei Garibaldi (Zentrale Petuelring, Frohschammerstr. 14) unser Sommerfest 2018. Bei jedem Wetter! Freunde, Mitglieder und Kunden sind herzlich willkommen. Feiern, schöne Weine, gutes Essen, stimmige Live-Musik. Es gibt zwei Weinbars, eine mit Weinen für jeden Tag und eine für Edelstesauch glasweise. Dazu Verkostungsstände und den Rahmen für viel beste Laune und Geselligkeit. Feines Brot von der Lokalbäckerei BrotZeit, Käsespezialitäten und Schinken aus überraschender Herkunft. Ein Flipperturnier, Wurfspiel, eine Tombola fürs Slow Mobil (Lospreise für die Tombola werden gerne genommen!); Eintritt 5,- Euro für die Musik. Eure Anmeldung, hilft uns zur besseren Planung bitte bis 26. Juni an: muenchen@slowfood.de

Sa, 16. Juni von 10 bis 18 Uhr: Hollerblütenfest– Bauern- und Handwerkermarkt in Fischbachau
buntes Programm; die Ökomodellregion Miesbacher Oberland lädt alle Münchnerinnen und Münchner herzlich ein, die Genussgemeinschaft ist mit einem Infostand präsent.

Volksbegehren Artenvielfalt
Biotopverbund, bessere Ausbildung, mehr bio, mehr öko, mehr Blühwiesen, mehr Transparenz, weniger Pestizide! Da sind wir mehr als nur dabei. Informieren und mitmachen:
https://volksbegehren-artenvielfalt.de

 Angekommen in der Rogatekirche: Kochen mit Studenten
Große Freude und ein ganz großes Dankeschön an die Gastgeber. Unser Kochen mit Studentinnen und Studenten findet jetzt sonntags alle 2 Monate fest in der evangelischen Jugendkirche in der Rogate Kirchengemeinde statt. Am 1. Juli natürlich ein Sommermenü. Infos, Anmeldung. Jetzt fehlt nur noch eine neue Heimat für die Spielküche.

Weitere Termine im Juni:
Sa, 30. Juni: Mitgliederversammlung 2018 Slow Food Deutschland e.V. in Kassel; wer rechtzeitig den ICE von Kassel nach München zurück nimmt, kommt noch in Ruhe zum Höhepunkt des Fests.

 Medien- Lese- und Buchtipps
Mahlzeit! Köstliche Kantinenküche, ZDF-Mediathek plan b: u.a. Kopenhagen – viel Gemüse, wenig Fleisch, alles in bester Saison-Qualität, gute und motivierte Köchinnen und Köche; Paris sowieso.

Karin Lochner, Peter von Felbert: Sehnsucht Alm–  zwischen Alltag und Bergromantik, Bruckmann Verlag, München 2018.

Was Bienen wirklich hilft
Gedanken zum Weltbienentag und über falsche Freunde,

Japan: The Encyclopedia of German Bread von Tomoko Morimoto; erster Preis in der Kategorie Brot des 2018 Gourmand Cook Book Award. Rudolf Böhler hat Fotos und Rezepte beigesteuert, weitere Nominierte in der Kategorie – falls jemand kein japanisch kann – dafür aber französisch: Le Grand Livre de la Boulangerie (Edition Ducasse) oder deutsch: Brot  – auf der Suche nach dem Duft des Lebens. Für alle gilt: pazzo del pane oder verrückt nach Brot.

 

Was hat im Juni Saison?
Erdbeere und Rhabarber, ein Traumpaar – wie Sissi und Franz, Savchenko und Massot oder Siegfried und Roy.

Was hat immer Saison? Getwitterter Blödsinn! Gentechnik statt Hartz IV.
Versuchen wir mal wissenschaftliche Diskurse über Kürzest-Texte mit vielen Gartenzäunen (neudeutsch: ## Hashtags) zu führen. So geschehen im Kontext grüne Gentechnik. Klar, dass ein Gentechniker immer Gentechnik zur Lösung aller Menschheitsprobleme bereithält. Der nun folgende Vorschlag eines Herrn W. ist so gut, dass wir einfach zitieren müssen: Wenn ein Bauer in Afrika einen bestimmten Prozentsatz seiner Erträge an einen Großgrundbesitzer abgeben muss, wird eine gentechnisch veränderte Nutzpflanze daran nichts ändern. Sie kann aber dafür sorgen, dass er mehr erntet und somit mehr für ihn übrigbleibt.

Wie wäre es mit äh, Bodenreform, gerechter Sozialpolitik oder einfach Vertreibung des Großgrundbesitzers? Z.B. per Mistgabel, hat in Frankreich 1789 bestens funktioniert. Armer Max Planck!

Sechzigjährige Jubiläen
1958 „erfand“ Maggi im schönen Singen die Dosenravioli, seitdem begleitet uns diese Errungenschaft als geschweißtes Italien. Erst seit 1958 dürfen Frauen in Deutschland übrigens auch ohne Zustimmung ihres Mannes arbeiten, ein eigenes Bankkonto war dann allerdings nicht vor 1962 erlaubt.

Terminvorschau:
Do, 20. bis Mo, 24. Septemberin Turin: Salone del Gusto 2018,

So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHSmit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 6. Juni um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz . Bei schönem Wetter im Biergarten.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 6.6. – 19h: Stammtisch,

Sa, 16. Hollerblütenfest in Fischbachau,

Sa, 30.6. ab 16h: Sommerfest bei Garibaldi

So, 1.7. – 14h: Studentenküche,

 Veröffentlicht von am 04.06.2018
Apr 302018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München, 

Den Mittelpunkt gefunden
Eine Restauranteröffnung der anderen Art erlebten wir beim neuen VollCorner Bio-Restaurant & Café resihuber: klar, alle Chefs und Chefinnen waren da, die Presse, die Blogger, die Schnorrer, das Küchenteam, der Service usw. Aber die Hauptrolle spielten die Produzenten und ihre Produkte: Gärtner, Bauern, Metzger, Bäcker, Imkerin, Kaffeeröster, Winzerin, Brenner; inkl. Kind und Hund. Eine echte Freude war’s! Und keiner hatte es recht weit, ja der Frankenwein vielleicht.

Selber denken, selber machen, selbst versorgen
Am Fr, 8. Juni machen wir einen Ausflug auf den Boarhof von Markus Bogner nach Holz (zwischen Gmund und Bad Wiessee), nicht typisch Tegernsee. Das alles auch anders geht, das zeigen uns der Hof und seine Protagonisten. Anmeldelink siehe Terminvorschau.

Was hat im Mai Saison?
Spargel natürlich, weiß oder grün, am liebsten pur oder auch mit Butter oder Olivenöl oder selbst gemachter Sauce Hollandaise oder oder. Und Spargel ist auch das Thema der Mai-Sendung von Radio Slow Food München auf LoRa92.4. live am Do, 3. Mai um 20 Uhr und später jederzeit als Podcast.

Was hat immer Saison?
Weitergeleitete WhatsApp-Weisheiten, wie ein Geldanlagevergleich Fernsehbier gegen Commerzbankaktien. Wir lernen, das Bierinvestment bietet allein schon dank übrig gebliebenem Mehrwegpfand mehr Bares, als die Aktien im Depot noch an Wert haben.

Termine im Mai:
Mi, 16. Mai – 19 Uhr: Spargel schmeckt Silvaner, Menü mit Weinbegleitung in Volkhardts Weinbar (Kosten 59,- Euro; Anmeldung),

 

Bewegte Bilder, Medientipps
Rotes GoldDie Geheimnisse der Tomatenindustrie,

Kleinstpackungsökonomie1,- Euro pro Tag; die Armen der Welt als Kunden von Europas Konzernen; Unilever und Nestle von Kenia bis Brasilien. Big Business: Brühwürfel, Toastbrot, tropentauglicher Margarine und Zuckerjoghurt als unser täglich Brot, 3sat-Mediathek,

Der Wahnsinn mit dem Weizen: die Folgen unserer Agrarpolitik, am Beispiel Senegal, Mediathek ZDF zoom+: europäischer Weizen und Lebensmittelexporte verdrängen einheimische Erzeugnisse und bald auch deren Erzeugerinnen,

Qualität aus Bayern 2.000 Schweine in Osthausen (Würzburg) fermentieren tot im Stall seit November, Behörden reagieren wie bei Bayern-Ei: kompetent, schnell und sicher,

 

Die gute Nachricht
Die Förderung der Ökomodellregionen im Rahmen des Programms Bio-Regio Bayern 2020 wurde gerade um weitere drei Jahre verlängert!

Curriculum Slow Foodiensis
So oder ähnlich könnte man auf gut bayrisch zusammenfassen, wie alle schnell Zugang zum Slow Food Universum erhalten. In lockerer Folge hier Rezepte, Lesetipps, und Infos rund um verschiedene Qualitätssiegel.

Rezepte und Buchtipps
Allen Interessierten möchten wir gerne die Rezepte unseres wunderbaren Kochtags mit Lolo aus dem Burgund bei den Pfannenfreunden im März zugänglich machen; hier der Link: die Rezepte sind von Laurence Raduoan, übersetzt und redaktionell bearbeitet hat sie Johannes Bucej, danke für eure dt.-frz. Koproduktion!

D. Ueter: Lamm und Zicklein, „nose-to-tail“, Ulmer Verlag , Stuttgart 2018.

Terminvorschau:
Fr, 8. Juni von 17 bis 19 Uhr: Hofführung und Brotzeit Boarhof am Tegernsee; Anmeldung bis 5. Mai; (Kosten: 15,- Euro plus Brotzeit),

Sa, 30. Juni: Mitgliederversammlung 2018Slow Food Deutschland e.V. in Kassel,

Do, 20. bis Mo, 24. Septemberin Turin: Salone del Gusto 2018,

So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

 So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 2. Mai um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz .

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 2.5. – 19h: Stammtisch,

Do, 3.5. – 20h: Radio Slow Food München Thema Spargel auf LoRa92.4,

Mi, 16.5. – 19h: Spargel & Silvaner in Volkhardts Vinothek.

 Veröffentlicht von am 30.04.2018
Mrz 222018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Burgunder Spitzen bei den Pfannenfreunden
Mehr Europa und mehr Verbindendes geht wohl nicht: wir haben zu zwanzigst mit Lolo aus dem Burgund bei den Pfannenfreunden gekocht, toll gegessen, getrunken und gefeiert. Eine schöne Veranstaltung, Wiederholung garantiert!

 Was macht die Kirsche in der Wurst? Slow Food Qualität und Kriterien
Was gilt für ein Mitglied, für Unterstützer, die Aufnahme in den Genussführer; was sind Messekriterien? Ein Potpourri an nicht immer selbsterklärenden Positionen. Die Kirsche ist übrigens das Acerola-Kirschpulver, der besserklingende Nachfolger der Ascorbinsäure (E300). In Sachen Slow Food Messe hier der Link zur Ausstellungsordnung. Wir fragen hiermit in die Runde, ob Interesse an einer Info-Veranstaltung zu diesen Themen besteht. Feedback willkommen!

Wer gehört zu wem? D wie Dotsch
Nachzulesen im Genussführer ABC: Oberpfalz/ Nordbayern/ Zubereitungsart/ Kartoffeln; gehören definitiv zu Deutschland, obwohl aus Südamerika eingewandert, beim heiligen Nonnenfürzle!

Was hat im April Saison?
Saisonkalender zum Ausdrucken und online. Oder als Schweizer Kunstwerk von Slow Food Youth: Calendarium Culinarium. So oder so – in diesem Jahr ist alles hintendran. Der Winter ist tot. Es lebe der Frühling!

Was hat immer Saison? Plastiqu-EU
Neulich im Posteingang: eine EU-Politikerin schreibt, was sie Tolles in der Agrarpolitik macht und verlinkt ihre Rede auf YouTube. Draufgeklickt, gewundert. Leere Ränge, aber überall Plastikflaschen mit Wasser im Bild. Eindecken nennt man das wohl. Oder gegen zu trockene Reden. Es ist so leicht, über den globalen Süden zu referieren und in eigener Griffweite falsch zu handeln.

 

Termine im April:
Do, 5. bis So, 8. April: Slow Food Messe in Stuttgart: Markt des Guten Geschmacks mit umfangreichem Rahmenprogramm,

Gemeinsam ins Kino: Sa, 14. April um 15 Uhr: Zeit für Utopien – eine filmische Entdeckungsreise;  Monopolkino, Schleißheimer Str. 127; Link zum Termin und zur Filmwebseite Wir machen es anders!, einige Protagonisten werden anwesend sein!

Mo, 16. April um 18 Uhr: Podiumsdiskussion: Plastik. Vom Segen zum Fluch; wo: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11 (Residenz), Infos,

Fr, 20. und Sa, 21. April: Hausmesse beim Slow Food Unterstützer rotWEISSrot & furore, Biber & Söhne sozusagen, das Sortiment: Weine aus Deutschland und Österreich, Info,

 

Neuigkeiten rund um die Slow Food München Unterstützer:
VollCorner eröffnet am 19. April ein Bio-Bistro am neuen Standort Resi-Huber-Platz, gleich bei der U-Bahn Brudermühlstraße: resihuber. Prima Wiedererkennungseffekt bei sehr sehr regionalen Lieferanten. Unbedingt vorbeischauen! Neuer Unterstützer und nach wie vor ganz feine Weißwürste vom Metzger Braun in Wiedenzhausen. Und auch das: die Wagnis-Wohngenossenschaft veranstaltet regelmäßig einen Bauernmarkt in Domagkpark, München Nord. Bekannte Produzenten garantiert, Mogli und BrotZeit. Für alle gilt: wea ko, dea ko.

 

Medientipps:
Aufgegabelt BR-Mediathek: Alexander Herrmann mit Les Bleues von Florian Reiter (Chiemgauhof Locking) und Haselnüssen aus Middelfrangen.

Die vermeidbare Krise – die Umweltkatastrophe der deutschen Fleischindustrie. Ein brandneuer Report der NGO Mighty Earth. Mit Drohnen den Futtermittelimport-Irrsinn dokumentieren.

 

Terminvorschau:
Sa, 30. Juni: Mitgliederversammlung 2018 Slow Food Deutschland e.V. in Kassel,

Do, 20. bis Mo, 24. September in Turin: Salone del Gusto 2018.

 

Das Schnäppchen zum Schluss: 10% BILLIGER
Die Romero-Stiftung startet eine Initiative im Billig!-Wurfzettel-Gewand. Diesmal in Edeka-Aufmachung. Netto, Penny, Rewe, ALDI, Lidl können aber genauso, niemand wird bevorzugt.  Also schnell hin, Hirn ausschalten, Schnäppchen-Gen einschalten: Chicken Nuggets der Eigenmarkte BÖS&BILLIG zum TOP-PREIS von 2,29 Euro mit antibiotikaresistenten Keimen dank industrieller Tierhaltung. Exemplare hier selbst bestellen.

Ja mei, den Filterblasen-Bio-Edelfress-Luxus muss man sich erst mal leisten können. Das hören wir recht häufig.  Nein! Alles eine Frage der Priorität und Wertschätzung: Sauerteig statt Alufelgen. Und vor allem Teil einer gestaltenden Sozial- und Agrarpolitik. Egal, ob beim Nichtregieren, zwischendrin geschäftsführend Nichtstun oder in Bayern durchgängig seit 1957 an der Macht: Exorbitante Wohnungsmieten in Ballungsräumen, prekäre Jobs, Niedriglöhne und dafür dann Billigfleisch essen, stehen so nicht in der Bibel.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 4. April um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

 Veröffentlicht von am 22.03.2018
Feb 272018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Burgund kommt nach München
Nicht als Gegenentwurf, sondern ein Gegenbesuch. Aus einer kleinen Reisegruppe ins weinselige Burgund, kehren wir mit der Idee eines wunderbaren gemeinsamen Kochens zurück nach München: Laurence Radouan aus dem Convivium Burgund improvisiert. Stefan Becker hat die Pfannenfreunde reserviert, Johannes Bucej übersetzt, was nicht selbsterschmeckend ist. Termin: Samstag, 24. März nachmittags, Kostenbeitrag 25,- Euro plus Wein; Hinweis: Kurs ist bereits ausgebucht, nur Warteliste!

Bier jetzt! Genussrechte beim Haderner Bräu
Gut besucht war die erste Infoveranstaltung zu Genussrechten vom Haderner Bräu. Einige gibt es noch. Infos hier.

Von Gockeln und Gemeinschaftsverpflegung
Genussgemeinschaft goes Gemeinschaftsverpflegung. Ein tolles Presseecho fand ein Infonachmittag im Broeding für Köche und Köchinnen aus der Betriebsgastronomie. Ziel der Veranstaltung war, Zweinutzungshühner in bio-Qualität und aus der Region in die Gemeinschaftsverpflegung zu bekommen und mitzuhelfen, Erzeugernetzwerke aufzubauen. Unsere Slow Food Freunde in Hamburg starten ein ähnliches Projekt mit dem deutschen Lachshuhn. Denn bei diesen Rassegeflügeln, die sowohl Eier legen als auch gut Fleisch ansetzen, müssen die Brüder der Eierlegenden nicht gleich geschreddert werden, wie sonst üblich. Wir werden im Herbst eine Verkostung für unser Convivium organisieren, dazu Les Bleues vom Chiemgauhof Locking und Lachshuhn von Wendland Geflügel.

Nicht nur Essen: von Heimat, Tafeln, Oberleitungen und Löwen
In Berlin ganz neu einen Heimatminister, in Essen die Tafeln in Hyperventilation und in München Pendler bei TK-Temperaturen fast zwei Stunden in der S-Bahn jenseits von Pasing festgesteckt. In diesen Tagen alles Ausdruck, wie Politik Prioritäten setzt und mit welch geringer Wertschätzung mit Menschen umgegangen wird. Egal, wo sie herkommen und wie lange sie schon da sind. Wir empfehlen dazu übrigens bald mit viel Make-up Söder Persönlich überall in Bayern: Heimat, Glauben, Sicherheit, Soziales und Visionen. Manchen würde als Heimat schon eine funktionierende S-Bahn oder wenigstens eine schnellere Feuerwehr genügen. Um das Essen geht es dann ein andermal.

 

Weitere Termine im März:
Do, 1. März um 16:30 Uhr, Besichtigung der Hofpfisterei-Bäckerei, stattreisen münchen bietet regelmäßig Führungen durch die heiligen Hallen von Pfister Sonne & Co. (auch Slow Food Unterstützer); Anmeldung,

Fr, 9. bis So, 11. März, Käsefestival Sand in Taufers, Südtirol, Italien,

Sa, 10. März von 10 bis 13 Uhr in Aying: Zwicklbiertag beim Slow Food Unterstützer Ayinger Bräu,

Sa, 17. März von 13 bis 18 Uhr: Ostermarkt auf dem Billesberger Hof in Moosinning,

Mo, 19. März um 18 Uhr: Insektensterben. „Der stumme Frühling“? Vortragsabend mit Diskussion; Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, Info,

Di, 20. März um 19 Uhr im Zukunftssalon des oekom-Verlags: Deutschland neu denken: Acht Szenarien für unsere Zukunft; Info,

 

Terminvorschau:
Do, 5. bis So, 8. April: Slow Food Messe in Stuttgart: Markt des Guten Geschmacks mit umfangreichem Rahmenprogramm,

Sa, 30. Juni in Kassel: Mitgliederversammlung 2018 Slow Food Deutschland e.V.,

Do, 20. bis Mo, 24. September in Turin: Salone del Gusto 2018.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 7. März um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine im März:

Do, 1.3. – 16:30h: Führung durch die Hofpfisterei (stattreisen),
Mi, 7.3. – 19h: Stammtisch,
Sa, 17.3. ab 13h: Ostermarkt
auf dem Billesberger Hof,
Sa, 24.3. Kochen mit Lolo, Pfannenfreunde,

 Veröffentlicht von am 27.02.2018
Jan 302018
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Wir haben Agrarindustrie satt: von Töpfen und Tellern
Mehr als 33.000 TeilnehmerInnen kamen zur schon traditionellen Paralleldemo „Wir haben es satt!“ in Berlin zum Auftakt der Grünen Woche. Ein beeindruckender Protest mit medienwirksamen schönen Bildern und vor allem sehr vielen jungen Leuten. Und das am Tag der Nachricht vom Tod von Paul Bocuse. Andere Zeiten, zwei Welten! Dennoch, die Qualität des Lebensmittels steht bei beiden im Vordergrund und Generationen junger Menschen haben es gelernt, wurden inspiriert, es später auch ganz anders zu machen. Und seinerzeit waren die Irrungen von Agrarchemie, Geschmackwegzüchten und Tierwohlmissachtung noch nicht Grundpfeiler des Ernährungssystems.

Bier jetzt! Genussrechte beim Haderner Bräu
Im Viertel gebraut, bereits prämiert, alle Zutaten kommen aus der Region, es schmeckt und ist biozertifiziert. Jetzt kommt die lokale Finanzierung über Genussrechte dazu. Investiert wird u.a. in neue Brautechnik, die effizienter und energiesparender ist. Infoveranstaltung am 7.2. – siehe Termine! Interessenten dürfen dafür ausnahmsweise auch mal den Stammtisch schwänzen.

Fleisch eins
Fast alle unsere Mitmenschen legen Wert auf Tierwohl, regionale Lebensmittel und wollen dafür gerne mehr Geld ausgeben! So sagt es zumindest der aktuelle Ernährungsreport 2018. Hmm, kurz einen Exkurs ins deutsche Lieblingsthema Autofahren: gefühlte 99% aller Autofahrer sind gute Autofahrer, jeder hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung, niemand drängelt oder fährt dicht auf und jeder setzt beim Spurwechsel immer den Blinker. Blickt man sich jedoch um, so sieht die Realität etwas anders aus. Sprich, jeder weiß mittlerweile, was in Umfragen gerne gehört wird. Kompetente Minister lassen das dann in schönen Infografiken und Reports weichspülen. Nur die Ladenkasse, die Viecher im Stall oder auch der Radlfahrer nebendran, haben wenig davon bemerkt.

Voll Fett, voll Rahm – der Januar der Genussgemeinschaft:
Nach dem Olivenölabholtag der uns eng verbundenen Platanenblatt SoLaWi-Initiative auf Lesbos ging es zum Buttern aus Rohmilch (präziser: Sauerrahm) nach Fischbachau, Werner Haase butterte nicht nur für und mit Slow Mobil Köchen, Münchnern und Ingolstädtern. Das Öl gibt es noch und gebuttert wird auch bald wieder.

Termine im Februar:
Do, 1.2. um 20 Uhr, Radio Slow Food München; Thema: Tee, auf Radio LoRa92.4,

Di, 6.2. um 19 Uhr: Vortrag: Wie werden wir morgen Lebensmittel einkaufen? von Stephan Paulke, basic AG, in Kooperation mit Umwelt-Akademie e.V., GLS-Bank, Bruderstr. 5a,

Mi, 7.2. um 19 Uhr: Infoveranstaltung Genussrechte Haderner Bräu; wo: Münchner Girgbräu GmbH, Großhaderner Str. 16, 81375 München,

Auswärts, aber trotzdem wichtig:
Fr, 9.2. von 18 – 20h: Infoveranstaltung zum Donau-Nationalpark im Festsaal in Ingolstadt; damit dort nicht nur die Gegner lautstarke Präsenz zeigen,

So, 25.2. von 10 – 17 Uhr: Saatgutfestival im ÖBZ, auch dieses Jahr sind wir wieder mit einem Infostand und Saatgut von der Kesselheimer Zuckererbse aus Andernach dabei; mehr..

Medien-, Buch- und Lesetipps:

Fleisch zwei und Fleisch drei: Rupert Ebner in der Rundschau im BR und der aktuelle Fleischatlas 2018 der Heinrich-Böll-Stiftung zum Herunterladen.

Landlos: Landgrabbing im Osten
Aus dem landwirtschaftlichen Wochenblatt; trotz Bauernverband-Prawda-Image lesen wir sie regelmäßig. Investoren aus aller Welt und allen Branchen machen immer mehr auf Feudalismus und kaufen/nehmen Biobauern das Land weg.

Und nochmal der Hinweis, weil‘s so fein ist: das neue Kochbuch von Claudio Del Principe, der vom anonyme Köche-Blog: A Casa – Gut kochen. Besser Essen. Jeden Tag, AT-Verlag, 2017,

Mindestlohn rauf, Stundenzahl erhöht: 38% der Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe verdienen unter dem Mindestlohn. Dabei wollen Wissenschaftler wieder mal herausgefunden haben, dass das Servicepersonal den stressigsten Job überhaupt hat.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 7. Februar um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

Termine im Februar:
Do, 1.2. – 20h: “Tee”, Radio Slow Food München,
Di, 6.2. – 19h: Vortrag Zukunft des Lebensmitteleinkaufs, GLS-Bank,
Mi, 7.2. – 19h: Stammtisch,
Mi, 7.2 – 19h: Genussrechte-Info Haderner Bräu,
So, 25.2. – 10h: Saatgutfestival im ÖBZ.

 Veröffentlicht von am 30.01.2018
Dez 212017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

 Vorsätze für das neue Jahr 2018
Heilfasten, abnehmen, zunehmen, weniger Fleisch, nur noch gutes Fleisch, vor allem wenn außer Haus, nur noch gut essen, aber nicht mehr ewig über Essen reden; eine richtige Regierung, vielleicht schon zu Ostern oder Pfingsten, nicht nur so eine to-go, die geschäftsführend Glyphosat verlängert; mehr Engagement im Ehrenamt, alles weniger, stiller, lauter, gemeinschaftlicher? Apropos Regierung, Italien wählt im März neu, wetten wir einen Lugana, wer slower ist? Egal, das neue Jahr beginnt für uns mit einem ganzen Reigen an interessanten Vorträgen. Futter für’s Hirn – siehe Termine.

Die gute Nachricht! Jetzt bewerben: Slow Food Youth Akademie
Neue Runde 2018 des Trainingsprogramms für junge Erwachsene (Azubis, Berufstätige, Studenten) aus Gastronomie, Handwerk, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft. Infos! Bitte im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis rumerzählen und weiterleiten. Schafft Perspektiven!

Wo hört Slow Food auf, wo fängt es an?
Damit meinen wir jetzt ausnahmsweise nicht unser Lieblingsthema. Nein, wir dehnen unsere Forderungen wie „Recht auf gutes Essen“ aus. Für das Kochen mit Kindern gibt es unser Slow Mobil, das bald in die 11. (!!) Erfolgssaison geht. Aber alles richten können auch wir nicht. IGLU sagt – nicht die Fischstäbchen – 20% der Grundschüler in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben! Hallo? Sollen wir jetzt im Slow Mobil Rezepte rezitieren lassen? Lesepaten für ein Lesemobil gesucht!

Lidl@TUM: nach Aldi-Bistro jetzt auch den Master vom Discounter?
Die TU München bekommt von Lidl 20 Professuren gestiftet, Drittmittel nennt sich das. Ungewöhnlich ist nur die Nichtbefristung. Üblich sind sonst fünf bis 10 Jahre, hier ist es die Arbeitslebenszeit. Dankbarkeit garantiert, wes’ Brot ich ess? Als Standorte sind München und Heilbronn geplant. Ob da auch die Wissenschaft durch entsprechende Einflussnahme Schwarz sehen wird, bleibt abzuwarten. Bei den Fachgebieten – hauptsächlich BWL – ist ja der Schaden nicht allzu groß.

Termine:
Di, 16.1. um 19 Uhr: Vortrag Prof. V. Nüssler: Bewusstes Essen, Sparda-Café, Arnulfstr.15; eine Veranstaltung der Umwelt-Akademie e.V.

Sa, 20.1. um 11 Uhr, Berlin, Hbf/ Washingtonplatz: Demo, parallel zur Grünen Woche: Wir haben Agrarindustrie satt!

Di, 23.1. um 18:30 Uhr: vom Singen und Summen in unseren Feldern, über das Spannungsverhältnis von Landwirtschaft und Naturschutz, Vortrag von C. Unselt (NABU); wo: GLS-Bank, Bruderstr. 5a, Info & Anmeldung,

Do, 1.2. um 20 Uhr, Radio Slow Food München; Thema: Tee, auf Radio LoRa92.4,

Di, 6.2. um 19 Uhr: Vortrag: Wie werden wir morgen Lebensmittel einkaufen? von Stephan Paulke, basic AG, in Kooperation mit Umwelt-Akademie e.V., GLS-Bank Bruderstr. 5a.

Medien-, Buch- und Lesetipps:

Rückblick Ausflug Terra Madre Tag von Rosziska Farkas,

Slow Food Studentenküche, BR-Mediathek: Kochen gegen Stress,

Hier recht wenig bekannt: Farinata, Kichererbsen – sie leben hoch! Geschichte und Rezept,

Neues Kochbuch: Claudio Del Principe, der vom anonyme Köche-Blog: A Casa – Gut kochen. Besser Essen. Jeden Tag, AT-Verlag, 2017,

Altes Kochbuch, endlich deutsch übersetzt: Julia Child, Französisch kochen, Echtzeit Verlag, 2017,

Grund & Boden, Bodenrechtsreform!, Münchner Forum, Standpunkte,

Fleischrechner, vom Sinn und Unsinn der alles einfach ausrechnenden Quantified Self-Bewegung, denn ausschlaggebend ist immer, wie etwas berechnet wird.

 

Ach ja, unsere geliebte Zugspitze hat eine neue Seilbahn, technische Meisterleistung. Hochgefühl. Kulinarisch weniger. Da gilt meist der Grundsatz tolle Aussicht, schlechtes Essen. Doch irgendwie wollen die ganzen chinesischen Touristen harmonisch auf Deutschlands höchsten Berg gelupft werden. Eröffnet wurde pünktlich am 21.12. im vergangenen Jahr. Wie das geht? Die Bayern haben sich klug rausgehalten, gebaut haben die Seilbahn nämlich Österreicher und Schweizer, die können Großprojekte. Auf nach Stuttgart oder Berlin!

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 3. Januar um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz.  Und wer mag in Berlin zur grünen Woche zur alljährlichen Demo „Wir haben Agrarindustrie satt!“ am Samstag, 20. Januar um 11:00h am Washingtonplatz/ Hbf.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 21.12.2017
Nov 292017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Vorweihnachtliche Freuden
Sehr gefreut hat uns die zahlreiche Teilnahme an der Mitgliederversammlung am letzten Sonntag. Die Arbeitsgruppen konnten ein sehr vielfältiges Bild unserer Aktivitäten vermitteln und für Neue sicher den Appetit auf eigenes Mitwirken begeisternd rüberbringen.

Glühweinumtrunk am Hubertusbrunnen (So, 3. Dezember um 15 Uhr) Wir treffen uns auch dieses Jahr wieder zu einem kleinen Glühweinumtrunk am Ostende des Nymphenburger Kanals beim Hubertusbrunnen zu Glühwein, Stollen und Plätzchen.

95 Thesen – Essen: in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten
Am Fr, 8. Dezember von 17 bis 20 Uhr laden Slow Food Deutschland und Misereor im Rahmen des 95 Thesen-Programms im Themenblock Essen zu einem kurzweiligen Abend mit Führung durch die Landwirtschaft, die Werkstätten und in das Wirtshaus ein. Programm; Anmeldung.

Kabarett Brot & Spiele
Wer nicht nach Glonn rausfahren möchte, dem sei das eine-Welt-Haus ans Herz gelegt. Hier findet am 8. Dezember um 20 Uhr das Kabarettprogramm Brot & Spiele statt – in Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte.

Unser Terra Madre Tag-Ausflug am Samstag, 9. Dezember ist leider restlos ausgebucht, auch die Warteliste ist voll.

Unsägliches
Das Markenzeichen deutscher Politik nicht nur auf EU-Agrar-Ebene ist ein ewiges Weiter so. In diesen Kontext passt perfekt die aktuelle Zustimmung zur Verlängerung der Glyphosatzulassung. Ein kakophoner Dreiklang aus einer orchestrierten Inszenierung mit lobbygesteuertem namenlosem Minister als Strohmann, einer Agrarindustrie, die weder nachhaltig noch zukunftsfähig ist und einer Kanzlerin, die meint zu wissen, das erst ab 1.000 Liter Bierkonsum in Sachen Glyphosat Grund zur Sorge bestehe und man dann sowieso andere Probleme habe.

Terminvorschau: Samstag 20. Januar 2018, Berlin: Wir haben es satt!-Demo parallel zur grünen Woche. Info. Wer nicht hinfahren möchte, kann sich z.B. an einer Trekker-Patenschaft beteiligen.

Medien- und Lesetipps:
BR-Mediathek: Schmidt Max kocht das Beste aus Resten – u.a. beim SoLaWi-Waldgärtner Siggi Fuchs,

Erlebnis Europa: Acrylamid: Neue Bräunungsregeln für Pommes und Brot. Bald nur noch blass Gedämpftes im Brotkorb und auf dem Teller? Wie so oft im Regulierungskarussell: im Prinzip sinnvoll, in der Ausführung völlig gaga. Bald sollen wir uns eine Farbskala neben Herd und Ofen legen, um den Bräunungsgrad nicht zu dunkel werden zu lassen. Wir werden verschworene Kreise bilden, die heimlich den Röstaromen frönen und unser Brot schön dunkel krusten. Weil das Volk schon Angst vor einem Pommes-Verbot hatte, sah sich die EU-Vertretung zu einer Richtigstellung bemüßigt. Und Slow Food Aachen hatte noch im Sommer eine tolle Dreiländer-Fritten-Rally per Radl organisiert.

Wir sehen uns -ungebräunt- beim Stammtisch am Mittwoch, 6. Dezember um 19:00 Uhr im Kapuziner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Und schließen möchten wir mit den allerbesten Wünschen für eine geruhsame und friedvolle Weihnachtszeit im Kreise von Freunden, lieben Menschen und Familie. Und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018 – ja es ist bald wieder soweit.
Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

Termine:
So, 3.12. – 15h: Glühweinumtrunk,
Mi, 6.12 – 19h: Stammtisch im Kapuziner Brauhaus,
Fr, 8,12. – 17h: 95Thesen: Essen, Herrmannsdorfer, Glonn,
Fr, 8.12. – 20h: Kabarett Brot & Spiele, Eine-Welt-Haus,
Sa, 9.12. Terra Madre Tag.

 

 Veröffentlicht von am 29.11.2017
Okt 242017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Bodenhaftung
Wie findet man Slow Food Anhänger? Man hält nach 40 Menschen Ausschau, die um ein Loch stehen und Regenwürmer anschauen. Natürlich diskutieren sie danach interessiert und essen auch, was in der Kette Käse, Milch, Rind, Gras, Weide, Boden, Bodenleben entstanden ist. So geschehen am 15. Oktober im Themenkreis 95 Thesen – Schwerpunkt Boden am Biolandhof Braun bei Freising; sommerliches Herbstwetter, klare Aussagen, umsetzbare Handlungsempfehlungen.

Für solche gibt es bald auch in München einen Ernährungsrat, nach Berlin und Köln gründen sich gerade Hamburg, Frankfurt, Dresden, Innsbruck, Wien und München. Begonnen hat es mal in den USA, Kanada und Großbritannien. Denn Lebensmittel sind nicht einfach nur da, sie müssen irgendwie in die Städte kommen. Und was und wie es geschieht ist ganz klar Ur-Slow-Food-Thematik. Denn die heutigen hochkomplexen agrarindustriellen Produktions-, Logistik- und Handelssysteme schaffen gerade einmal drei Tage Versorgungs-sicherheit. Viel zu tun für Stadt & Land zum gut und gerne leben!

Termine:
Do, 2.11. um 20 Uhr: Radio LoRa92.4, Radio Slow Food München; Thema: Lebensmittel – Verpackung, Transport, Lagerung,

Fr, 10.11. um 19 Uhr: Filmvorführung und Diskussion: Das Wunder von Mals mit Regisseur und Autor Alexander Schiebel, Monopol Kino,

Do, 23.11. 17:30 und 19 Uhr: Broeding & Käse & Kino: Käseverkostung Rims, Tella und Arunda, Filmvorführung System Milch im Neuen Maxim (Landshuter Allee) und anschließendes Filmgespräch; Kombikarten im Broeding und an der Kinokasse,

So, 26.11. um 17 Uhr: Mitgliederversammlung 2017 des Conviviums München im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5; mit Berichten aus den verschiedenen Arbeitsgruppen und unseren Archepassagier Ismaninger Kraut auf den Tellern; Anmeldung nicht erforderlich, aber zur besseren Planung sehr erwünscht.

Sa, 9. Dezember: Terra Madre Tag: Tagesausflug zur Simsseer Weidefleisch-Genossenschaft und zur Drax-Mühle. Wir fahren mit dem Bus nach Stephanskirchen, bekommen das Konzept der Genossenschaft vorgestellt, besichtigen die Metzgerei und die Weideschweine, genießen einen Mittagimbiss. Danach geht es weiter nach Rechtmehring (Haag i. Obb.) zur Drax-Mühle mit Mühlenführung (optional Gelegenheit zum Einkauf im Mühlenladen: Mehle, Getreide, Naturkost, Backzubehör, Bücher. Ggf. ideal für Weihnachtsgeschenke). Abfahrt um 9:30 Uhr ab M-Ostbahnhof/Friedenstr.); Kosten: für die Busfahrt 15,- Euro p.P.; Führungen je 10,- Euro p.P., (Essen & Getränke gehen extra).

Wichtiger Hinweis: die Anmeldung ist erst verbindlich mit Überweisung von 15,- Euro auf das Konto: Markus Hahnel, Slow Food München, Stadtsparkasse München (BIC: SSKMDEMMXXX) IBAN: DE52 7015 0000 1004 7670 40. (Info; Anmeldung). Anmeldeschluss: 24.11.2017).

Medien- und Lesetipps:
Zweimal voller Backwahn – ein neues Buch bekannter Protagonisten und eine neue App:
Monika Drax & Lutz Geißler, Brotbackbuch Nr. 3 – Backen mit Vollkorn und alten Getreidesorten (Rezepte, Backtechniken, Grundlagen, Getreidebiographien), Ulmer Verlag 2017. Übrigens auch im Mühlenladen am 9.12. erhältlich!

Brotheld  –  die App zum Brotbacken im Apfelapplikationsladen und bei G-Spiel, Infos. Nein, die App backt nicht selbst, aber hilft Rezepte einfach zu planen und erinnert bei mehrstufigen, langsamen Teigführungen an die nächsten Arbeitsschritte.

BEEF! – Extra 2-2017: Schwein, wir sehen über die nicht genderkorrekte Aufmachung hinweg und schätzen den Inhalt: Produzenten, Metzger, Zerlegung, Rezepte nose-to-tail.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 8. November um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5 (wegen des Feiertags erst am zweiten Monatsmittwoch).

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 24.10.2017
Okt 032017
 

»Slow Food ist eine Erfolgsgeschichte«

Eberhard Spangenberg, Foto: Stephan Rumpf

 Der Gastronom Eberhard Spangenberg hob vor 25 Jahren mit ein paar Mitstreitern Slow Food in Deutschland aus der Taufe. In der Rückschau würdigt er das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder und auch den politischen Blick auf Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft, wünscht sich aber »manchmal etwas mehr Lockerheit und weniger verwalteten Genuss«. Mit ihm sprach Johannes Bucej.

Slow Food München: Herr Spangenberg, am 26. September 1992 haben Sie gemeinsam mit 150 weiteren Mitstreitern und in Anwesenheit von Carlo Petrini Slow Food Deutschland gegründet. Wir Münchner haben das Datum auch immer als Gründungsdatum von Slow Food München begriffen. – Sind Sie stolz darauf, wie sich Slow Food – und natürlich auch Slow Food München – in den vergangenen 25 Jahren entwickelt hat?

Eberhard Spangenberg: Ich denke, »stolz« ist nicht das richtige Wort – das kann man auf eine eigene Leistung sein. Außerdem konnten wir in der Gründungszeit gar nicht ahnen, was dann darauf wachsen würde. Nein, stolz bin ich nicht, aber ich finde es durchaus beeindruckend, was aus den Anfängen geworden ist. Und daran waren ja viele andere beteiligt, sowohl bei der Gründung selbst als auch später. Leider gibt es kein Foto von unserem Gründungstreffen in Königstein. Carlo Petrini hat zwar damals dem Kellner, der das Foto gemacht hat, ein ordentliches Trinkgeld in die Hand gedrückt, aber es kam nie etwas an. Übrigens, die Vorarbeiten zur Gründung liefen schon ein Jahr vorher an – als ich als Verleger Carlo in Trento getroffen habe und von den Italienern die Rechte für die deutsche Ausgabe von »Osterie d’Italia« erworben habe. Eine Bedingung von Carlo war: »Du gründest mir Slow Food Deutschland!«

Sie waren am Anfang ja recht aktiv dabei, als Vorstand, in Ihren Geschäftsräumen war die erste »Geschäftsstelle« von Slow Food angesiedelt.
Ja, es waren etwas stürmische, teils chaotische Anfänge, wie das so ist, wenn man etwas von Null an und mit null Geld aufbauen will. Da waren die anfänglichen »weichen Strukturen« schon das einzig Richtige, und ohne den Background von meinem Weinhandel und Verlag wäre wahrscheinlich gar nichts gegangen, auch was die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation betrifft. Man kann bei einer neuen Idee kein enges Korsett gebrauchen, wenn man etwas erreichen will. Es hat sich dann allerdings schnell gezeigt, dass es auch unterschiedliche, nur schwer vereinbare Interessen gab, insbesondere zwischen »Profis« und »Amateuren«.

Na ja, Genuss zu professionalisieren …
Ja, es gab da bei Slow Food Deutschland von Anbeginn an ein gewisses Spannungsverhältnis – aber das Schöne an der Slow-Food-Idee aus Italien war von Anfang an, dass alle an einem Tisch sitzen. Man kann doch nur froh darüber sein, dass es Menschen gibt, deren Berufung es ist, die »guten Dinge des Lebens» aufzuspüren und sie auch kritisch auswählen und beschaffen oder erzeugen können? Aber es gibt dann doch in der Realität des Alltags immer wieder mal Spannungspunkte zwischen Profis und Amateuren. Profis haben meist viel weniger Zeit, sind realitätsnäher und aus Erfahrung eher zu Kompromissen bereit als Amateure, die, einmal in Amt und Ehren, manchmal etwas zu dogmatisch an die Sachen rangehen.

Wenn Sie sich an die Anfänge erinnern und das mit Slow Food heute vergleichen, was fällt Ihnen da auf oder ein?
Nun, zunächst einmal ist es die politische Ausrichtung der Slow-Food-Anliegen, die sich im Laufe der Jahre entwickelt hat. Wir waren ja ursprünglich angetreten, um freudvoll einen anderen Akzent in der Genusskultur zu setzen, regional, ja, mit guten, handwerklichen, authentischen Lebensmitteln. Genuss, galt damals immer noch als Privileg von Eliten und Reichen und war auf die Sterneküche und entsprechende Publikationen beschränkt.Diese Entwicklung eines politischen Ansatzes finde ich gut – ja, es muss Menschen geben, die sich für gute, saubere und faire Lebensmittel engagieren, aber bitte anders als zum Beispiel Foodwatch das tut. Diese Skandalisierung hilft niemandem, weder den Konsumenten noch den Erzeugern. Und Überregulierungen, die scheinbar dem Verbraucherschutz dienen, tun dem Genießen auch nicht gut.

Das klingt ein wenig distanziert.
Als es in Richtung »Verein« ging – mit all den üblichen Regularien – war mir klar, dass der Zauber des Anfangs nicht zu bewahren ist, und solche engen Regeln sind einfach nicht mein Ding. Wenn man wachsen will, braucht es natürlich Strukturen. Trotzdem wünsche ich mir manchmal etwas mehr Lockerheit, und etwas weniger »verwalteten Genuss«, auch etwas mehr Spielraum und Gelassenheit, wenn es um die Anwendung von Regeln geht. Regeln sind gut, sind wichtig, auch für die eigene Glaubwürdigkeit, aber auch ihre Anwendung braucht ein »Augenmaß«.

Der Genussführer, zu dem der Anstoß ja aus München kam, ist, anders als zum Beispiel der Osterie-Führer, ein Werk von Amateuren im besten Wortsinne: von Liebhabern guter regionaler Küche … und vor allem, sie machen es ja nicht aus beruflichem Interesse oder um sich damit zu profilieren, sondern sogar auf eigene Kosten.
Das sind große Verdienste –, da ist wirklich etwas Tolles entstanden aus ehrenamtlicher Arbeit, und der Führer ist ja auch kontinuierlich besser geworden. Übrigens, auch »Osterie d’Italia« wird auch von engagierten Mitgliedern aus Convivien vor Ort gemacht. Die Italiener sind in ihrer Auswahl und in ihren Texten vielleicht etwas weniger streng. Und weil wir gerade beim Genussführer sind: Das Thema Wein kommt mir da immer noch zu kurz, auch und gerade bei den Restaurantbesprechungen. Für mich ist der Wein nach wie vor der »König der Lebensmittel« – nicht bloß ein alkoholisches Getränk.

Es gibt ja auch noch andere Beispiele ehrenamtlichen Engagements, zum Beispiel Junior Slow oder die »Studenten-Spielküche«, der Förderverein für das Murnau-Werdenfelser Rind oder die »Genussgemeinschaft Städter und Bauern«…
Das sind alles ganz gute Beispiele, was man im Ehrenamt tatsächlich erreichen kann. Großartig! Ich finde es wichtig, schon früh darauf hinzuwirken, dass Menschen das Gute kennenlernen und erkennen lernen. Und das alles ist ja durchaus auch eine Erfolgsgeschichte. Ja, auch das ist etwas, worauf Slow Food München – jetzt sage ich es doch einmal – wirklich stolz sein kann.

Slow Food ist in »Convivien« gegliedert. Jetzt wird bei Slow Food Deutschland erwogen, den Begriff »Convivium« nicht mehr zu verwenden.
Aber warum denn? Den Grundgedanken der Convivien finde ich nach wie vor sehr gut und es hat ja auch etwas Sinnliches: Tafelrunden, Tafelfreuden, Gemeinschaft, Gastfreundschaft … das alles kommt ja in dem Wort zusammen. Das ist doch ein Alleinstellungsmerkmal von Slow Food. Dass Convivien eher heute »Untervereine« von Slow Food Deutschland sind, lässt den ursprünglichen Gedanken allerdings meines Erachtens etwas zurücktreten. Vielleicht sollten auch kleinere Einheiten möglich sein, wo es wieder persönlicher zugeht.

Slow Food wird oft vorgeworfen, elitär zu sein.
Was heißt denn elitär? Slow Food scheint mir gerade das Gegenteil zu sein. Lebensmittel, so wie Slow Food sie haben will, müssen teurer sein als die übliche Massenware; da fehlt es immer noch an Verständnis und Wertschätzung. Ich finde, Slow Food sollte sich in der Öffentlichkeit viel mehr dafür einsetzen, dass gute Lebensmittel auch etwas kosten müssen und dass es sich lohnt, dafür Geld auszugeben. Warum darf ein Schweinebraten im Gasthaus nicht 20 Euro kosten, wenn er dafür von einem Tier stammt, das gut gelebt hat und wenn der Koch sein Handwerk besser versteht als andere, die zum Beispiel auf Convenience-Produkte zurückgreifen? Oder – weil es mich nun mal besonders betrifft: Warum wird man schräg angesehen, wenn man sich mal eine besondere Flasche Wein leistet? Wir sollten doch froh sein, dass es solche Dinge gibt. Sie machen das Leben einfach schöner.

 Inzwischen sieht man Sie nur noch selten bei Slow Food.
Als Geschäftsmann habe ich nun mal wenig Zeit, mich auch noch ehrenamtlich zu engagieren. Aber ich bin mit GARIBALDI ja nach wie vor als Fördermitglied dabei und die Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen genieße ich jeweils sehr. – Und demnächst haben wir ja auch mal wieder einen gemeinsamen Abend mit Slow Food München geplant.

Darauf freuen wir uns dann schon. Vielen Dank für das Gespräch.

 Veröffentlicht von am 03.10.2017
Okt 032017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Statt s’Kraut ausschütten, das Kraut kommt
Weder Bundestagswahlergebnisse, noch kommendes Jamaica oder die Chance auf einen vielleicht ökologischer denkenden Bundeslandwirtschaftsminister. Nein, uns geht es hier um die Arche des Geschmacks. Denn nur, wenn wir essen, was wir retten wollen, haben Archeprodukte wie das Ismaninger Kraut eine Chance. Daher hier ein Bestellaufruf zum Krautkonsum. Besser als jedes Crowd-Funding.

Lesenswert
Johannes Bucej im Gespräch mit Eberhard Spangenberg – da war doch was am 26. September 1992? Eine Wurzel-Tour. Das Interview. Denn was wäre der Reigen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum von Slow Food Deutschland ohne den Gründer. Mehr zum Jubiläum und zum Hintergrund auch im sehr hörenswerten Podcast von BR2 bei den Medientipps.

China kommt
Da unsere Münchner Teilnehmer beim internationalen Slow Food Kongress noch in Chengdu oder auf dem Rückflug weilen, kommt ein Bericht dazu erst im nächsten Monatsbrief. Wir sind gespannt auf das Ausmaß der versprochenen Harmonie.

Hier kommt die pure Fischkompetenz
So, 22. Oktober, 10 bis 17 Uhr: Kochkurs an der MVHS mit Stefan Becker: heimische Fische fachgerecht verarbeiten und genießen; unter Kursnummer F389000 zu buchen (VHS Hasenbergl; Kursgebühr: 31,- Euro, Materialgeld: 29,- Euro). Nach dem Kurs schmecken auch die garantiert und sind garantiert ohne Gräten! Stefan bereitet Fische der Bio-Fischzucht Welden zu.

Terminvorschau – save-the-date!
So, 26. November um 17 Uhr: Mitgliederversammlung 2017 des Conviviums München im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5;

Sa, 9. Dezember: Terra Madre Tag: Tagesausflug zur Simsseer Weidefleisch-Genossenschaft und zur Drax-Mühle. Anmeldung ab Ende Oktober.

Medien- und Lesetipps:
BR2: 25 Jahre Slow Food in Deutschlandauf den Spuren der bewussten Genießer; Podcast  -von Hannelore Fisgus,

Dokumentarfilm System Milch läuft z.B. noch im Maxim Kino (Landshuter Allee 33),

Beim Brot geht’s um das Ganze! DIE FREIEN BÄCKER: Video auf YouTube,

Global Meat Complex: Chinas Schweinefleisch-Wunder (englisch).

Und wenn jemand Gründe für die nächsten 25 Jahre Slow Food braucht, seien hier nur zwei genannt:
GroKo-Neues aus München Dreifache Rolle rückwärts für bio! Denn Ökopunkte vergibt die Stadt jetzt auch für Hendl aus bayerischer Massentierhaltung, sowie
Neues vom Obazdn – so a Kas. Damit es nicht im vergangenen Sommerloch untergeht. Jeder Wirt der in seinem Etablissement besagten beliebten käsehaltigen Brotaufstrich oder auch gerne pur genossene Brotzeitmasse anbietet, muss sich zukünftig einer kostenpflichtigen Kontrolle unterziehen. Das kostet so 200 bis 300 Euro im Jahr und prüft, ob mindestens 40 Prozent Brie oder Camembert enthalten sind. Der Rest ist Wurscht, äh, wie bei allen geografisch geschützten Produkten. Also z.B. den Nürnberger Bratwürsten, die auch sehr gerne mit Industrieschwein aus den Niederlanden oder Dänemark hergestellt werden dürfen. Oder wie beim berühmten Schwarzwälder Schinken. Der Produktqualität hilft es nicht. Aber kleine und handwerklich arbeitende Produzenten kann man so trefflich schikanieren und mit Bürokratie belegen. Also nicht wundern, wenn in Zukunft Bräubazi draufsteht, aber Obazda drin ist!

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 4. Oktober um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

 Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 03.10.2017