Markus Hahnel

Sep 012017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

 Wenn wir alle nichts tun, passiert dann auch nichts?
So steht es groß am Resi, das heute so ist, wie die Kammerspiele einmal waren. Selbsterklärend und dazu passend konstatiert Alexander Schiebel in seinem neuen Buch und Filmprojekt „Das Wunder von Mals“ über ein Dorf im Oberen Vinschgau (Val Venosta): „Widerstand ist etwas, das man lernen kann, wie Skifahren!“ Die Gemeinde will sich nämlich dem täglichen Pestizideinsatz in Intensivobstanbaugebieten nicht mehr unterwerfen. Das Buch „Das Wunder von Mals“ erscheint am 4. September bei oekom. Mit Mals ist unsere Genussgemeinschaft Städter & Bauern seit mehreren Jahren eng verbunden.

Wir haben die Wahl – am 24. September ist Bundestagswahl!
Wählen gehen können ist eine große und nicht selbstverständliche demokratische Errungenschaft; gleichzeitig erste Bürgerpflicht. Nun ist es paradox, dass wir zwar rund dreimal täglich wählen, was wir essen und trinken. Wir entscheiden uns ganz im Sinne der Slow Food Bewegung für eine bestimmte Art von Ernährung, Genuss, Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk, -handel und Gastronomie. Nur spielt das im politischen Diskurs praktisch keine Rolle. So heißt es dennoch: wählen gehen! Wer nicht da ist, beantragt Briefwahl und wer absolut keine Partei findet, der wählt einfach ungültig. Man kann den Wahlzettel ja kreativ umgestalten. Beispielsweise zum Tagesmenü.

So, 10. September: Ökoerlebnistag: Wanderung zur Bucher-Alm, die Genussgemeinschaft Städter & Bauern in Kooperation mit der Ökomodellregion Miesbacher Oberland.

Di, 12. September um 19 Uhr:  Vortrag Boden: Sebastiaan Huisman: Was tun wir unseren Böden an?! Von Umwelt zu Mitwelt. Moderation:  Georg Schweisfurth; in Kooperation mit Die Umwelt-Akademie; Wo: IBZ, Amalienstr. 38 (U: Universität).

So, 17. September ab 14 Uhr: Herrmannsdorfer Erlebnis. Bewährtes in neuem Format in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten.

Mi, 20. September um 20:30h: Podiumsdiskussion im Anschluss an die Film-Preview von System Milch. Kino am Sendlinger Tor. Mit Filmemacher Andreas Pichler, EU-Abgeordneten Martin Häusling, Bergbauer Alexander Agethle und Markus Hahnel; Trailer-Vorschau.

Nur verschoben nicht aufgehoben. Unser Fr, 15. September 2017  Termin Slow Food München zu Gast bei Eberhard Spangenberg & Garibaldi passt nicht zwischen die Cheese in Bra und Wiesn. Neuer Termin folgt!

29. September bis 1. Oktober 2017: Internationaler Slow Food Kongress 2017 in Chengdu, China. Zwischen Smog, Zensur, Harmonie, Zukunftsmodellen und Chinas Schlüsselrolle bei der Welternährung.

Terminvorschau:
Di, 3. Oktober,  12:05 Uhr im BR2 Radio:  Slow Food  – dem langsamen Genuss auf der Spur. Ein Beitrag von Hannelore Fisgus zu 25 Jahre Slow Food in Deutschland.

So, 22. Oktober, 10 bis 17 Uhr: Kochkurs an der MVHS mit Stefan Becker: heimische Fische fachgerecht verarbeiten und genießen.  Nur unter der Kursnummer F389000 auffindbar und zu buchen (VHS Hasenbergl; Kursgebühr: 31,- Euro, Materialgeld: 29,- Euro).

Sa, 9. Dezember: Terra Madre Tag: Drax-Mühle.

 

Agrarsubvention 2 bis n – die Unsinnsrubrik:
Der Fleischfabriken-Dagobert Tönnies und sein Lagerhaltungsschatz. Im Nachtrag zu Brille Fielmann vom letzten Monatsbrief. Auch Tönnies bekommt über eine Million Euro Agrarsubventionen, wo sie absolut nicht hingehören. Nennt sich Beihilfen zur privaten Lagerhaltung (Link aufrufen, Namen eingeben, Abfrage starten, wundern). Wir arbeiten dran, das zu ändern.

Medien- und Lesetipps:

Radio Slow Food München; Thema: Wasser als Podcast,

Dokumentarfilm System Milch – ab 21. September im Kino.

Foodhunter: „So isst die Stadt München“. Neues Buch. Wir brauchen viele der Protagonisten zwar nicht mehr jagen, weil wir sie gut kennen. Aber schön, dass sie drin sind, neben dem üblichen und unvermeidlichen München-Kolorit. Sie wissen schon: den Ingwer nicht vergessen!

ABC der regionalen Spezialitäten: z.B. Böfflamott– wieder ein Mythos weniger,

Auto-Erotik oder lügen ohne rot zu werden: Menschen setzen eben ihre Prioritäten und jedes Land hat seinen ganz besonderen Fetisch. Hier kommt das neue Lieblingsauto von Journalisten und grünen Ministerpräsidenten. Zwei Tonnen Steinzeit-Technologie mit Mehrwert. Denn beim angegebenen angeblichen Spritverbrauch werden sogar die Lachmuskeln strapaziert. Wir streicheln anders!

Fleisch: Liaba hoib so vui, aber dreimoi so guad!
Das Motto der Simsseer Weidefleisch Genossenschaft. Hinfahren, anschauen, sich selbst überzeugen, Genosse werden, ggf. Darlehen geben. Dann die Rückzahlung mit wenig aber gutem Fleisch abessen. Eine echte S-Klasse. Details.

 

Und zum Schluss – ach ja – die Wiesn steht vor der Tür. Leider kommt einem fast das Sodbrennen angesichts ständiger Begriffskaperungen. Warum kann Industriebier nicht so belassen bleiben, wie es ist: aus Slow Food-Sicht nicht gut, nur ein gutes Geschäft und im Geschmack ohnehin Nebensache. Nein, es muss emotional aufgeladen und begrifflich missbraucht werden, dass sich die Balken nur so biegen. Dafür gibt es sogar eine feste Zeitungsrubrik (2017, 2016, 2015). Jeder weiß es längst: es ist weder Craft noch slow, es braut der Computer. Der braut nur dann slow, wenn Microsoft drin werkelt oder er die richtigen Zutaten verwenden darf. Ist auch kein echter Aromahopfen drin, dafür jedoch Hopfenextrakt. Der dunkle Honig kann nichts dafür, das Zedernholz ahnt man nur unter Substanzmitteleinfluss. Zum Glück schmeckt uns die zitierte bayrische Lebensfreude so vielfältig anders und besser: mit Bier von Ametsbichler*, Augustiner, Ayinger*, Giesinger, Haderner, Lammsbräu*, Riedenburger*, Tölzer Mühlfeldbräu* und und und –  oder gleich aus Oberfranken (* alles Slow Food Unterstützer).

 

Wir senden diese Infos nun auch an alle unsere Unterstützer und bringen Interessantes aus deren Reihen in lockerer Reihenfolge.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 6. September um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 01.09.2017
Jul 312017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

dieser Newsletter wird eher kurz und sommerurlaubig. Freudig blicken wir zurück auf zwei wunderbare Sommerfesterlebnisse. Am 22. Juli auf der Führmann-Alm und am vergangenen Samstag bei der Goldmarie. Feiern können wir! Tiefgang haben wir auch und selbst das Wettermachen funktionierte in diesem Jahr. Schön, das ihr dabei wart.

Terminvorschau oder Save-the-Date
Fr, 15. September 2017 abends: Slow Food München zu Gast bei Eberhard Spangenberg & Garibaldi in der Frohschammerstraße, Details folgen! Zur Einstimmung.
Sa, 14. Oktober um 16 Uhr: Knödelseminar in Fischbachau; fünfte Wiederauflage des legendären Kochkurses, nur noch Restplätze; Kosten 39,50 Euro für Kurs, gemeinsames Essen und Rezeptheft; Anmeldung.
Sa, 9. Dezember: Terra Madre Tag 2017 in der Drax-Mühle.

Brille – Fielmann = 639.000 Euro Agrarsubvention
Keine neue Neiddebatte, nein, nur ein Beispiel von vielen zu Sinn und Unsinn der derzeitigen EU-Agrar(subventions)politik. Ein Mann mit 3,8 Mrd. Euro Vermögen, damit gehört er zu den 300 reichsten Menschen der Welt, erhält als „Ökobauer“ allein 2016 über 630 Tsd. Euro Agrarsubventionen. Übrigens, die EU-Kommission befragte Bürger & Bauern in den letzten Monaten nicht zum Thema Brillen, sondern zur Zukunft von GAP (gemeinsame Agrarpolitik), hier sind auf 320 Seiten die Antworten, durchblättern reicht.

10,7% auf Genuss im Erdbeerfeld
Da soll noch mal jemand über den St.-Nimmerleinstag-Eröffnungstermin des BER-Flughafens lästern oder Diesel, die nur dank organisierter Kriminalität und Rollenprüfständen mit Thermofenstern ihre Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Wichtige Dinge werden in Deutschland immer und vorab geregelt! Einige waren diese Saison vielleicht auf einem Erdbeerfeld zum Selberpflücken. Ist jemandem da auf dem Wiegezettel der Mehrwertsteuersatz von 10,7% aufgefallen? Nun, Lebensmittel werden bekanntlich mit 7% besteuert, Gastronomie mit 19%. Landwirte können aber pauschalieren und ohne USt.-Erklärung auskommen, sofern sie 10,7% ansetzen. Gemischter Satz – nicht nur beim Wein! Gibt’s übrigens auch bei den berühmten koffeinhaltigen Heissgetränken: Latte macchiato to go 7% (sofern mit über 75% „Milch“-Anteil), den Cappu zum Sitzen für 19%.

Medien- und Lesetipps:
Radio Slow Food München; Thema: Wasser am Do, 3. August um 20 Uhr auf LoRa92.4,
YouTube: Kösslers Klartext: Der Wein und sein Preis,
Simsseer Weidefleisch, Unser Land – BR,
Papier oder eBook: Tom Hillenbrand: Gefährliche Empfehlungen – ein kulinarischer Krimi; KiWi, 2017.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 2. August um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.
Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 2.8. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,
Do, 3.8. – 20h: Radio Slow Food München: Wasser,
Sa, 5.8. – 14h: MuWe, Moos & Grillen.

 Veröffentlicht von am 31.07.2017
Jun 302017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Handwerk hat Zukunft! Rund 70 Besucherinnen und Besucher erlebten acht Protagonisten aus Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Handel am 27. Juni an unserem gemeinsamen Aktionsabend von Slow Food München, der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. und der GLS-Bank; souverän moderiert von Katharina Reuter vom Bundesverband UnternehmensGrün. Rundherum exzellentes Feedback für ein gelungenes Programm. Wir verstehen diesen Abend als Auftakt für viele kommende Veranstaltungen um gutem Lebensmittelhandwerk eine Lobby zu geben, Rahmenbedingungen jenseits von Sonntagsreden wegweisend zu verbessern und aktiv zu gestalten.

Unsere Sommerfeste:
Samstag, 22. Juli: Landpartie zur Fürmann-Alm (Irlberg, Anger):
Noch sind wenige Plätze frei! Unser Sommerfest im Rupertiwinkel hat ein Programm für jedes Wetter; gemeinsame Busfahrt möglich (Abfahrt: 9:30 Uhr; Kosten für Bus, Buffet, Wasser, Aperitivo, Bier, Kaffee & Kuchen, Musik:  45,- Euro p.P.; bei Eigenanreise: 30,- Euro). Die angebotenen Hofrundgänge spannen den Bogen von Wiesen, Weiden & Bienen, zu Hühnern & dem Bauerngarten, bis zu den Pinzgauer Rindern & dem Stall: Erlebenswertes und Genussvolles – da, wo es wächst!

Samstag, 29. Juli um 18 Uhr: Sommerfest in der Goldmarie, unserem Genussführerlokal und bei SoLaWi-engagierten Wirtinnen. (Hinweis: geänderter Beginn; nicht wie fälschlich angekündigt um 17 Uhr!)

Anmeldung für beide Termine nur noch vereinzelte Restplätze; bitte angeben für welchen Termin die Anmeldung erfolgen soll; alle Angemeldeten erhalten frühzeitig die Details zu Abfahrtsort, bzw. Treffpunkt, Rückfahrt und Vorabüberweisung.

Terminvorschau:
Do, 3. August um 20 Uhr: Radio Slow Food München auf LoRa92,4:
Thema: Wasser,

Sa, 5. August Ausflug: Murnau Werdenfelser Rinder, Weide & Moor
Abfahrt/Treffpunkt der Fahrgemeinschaften um 14:00 Uhr beim Hörger in Hohenbercha, gemeinsame Fahrt zur Murnau-Werdenfelder Herde im Donaumoos; es begleitet uns der Experte für Moore Dr. Jan Sliva; gemeinsamer Ausklang mit Grillen im Garten in Ingolstadt (Eigenanreise; begrenzte Teilnehmerzahl; Kosten 15,- Euro p.P.; Anmeldung)

Medien- und Lesetipps:
Rückblick Festakt im Bremer Rathaus, 25-Jahrfeier: Blog Pfalz,
25 Jahre Slow Food in Deutschland: im BR Jubiläum,
‘Yes, we cheese!’ oder ‘gli stati generali del latte crudo’:
Cheese 2017 in Bra nur mit Rohmilchkäse,
Das Dorf und der Hühnerkönig: ARTE-Mediathek,
Greencity: Münchens Abgasproblem

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 5. Juli um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Termine:
Mi, 5.7. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,
Sa, 22.7. Sommerfest auf der Fürmann-Alm,
Sa, 29.7. Sommerfest in der Goldmarie,

Mi, 2.8. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz,
Do, 3.8. – 20h: Radio Slow Food München: Wasser,
Sa, 5.8. – 14h: MuWe, Moos & Grillen.
Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

 Veröffentlicht von am 30.06.2017
Jun 052017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Menschen gewinnen und sich einmischen!
Das will Slow Food. So steht es passend im Sonderheft des Slow Food Magazins zu unserem 25-jährigen Jubiläum. Für ein Recht auf gutes Essen und ein Hoch auf eine gute Alltagsküche. Im Juni gibt es gleich eine Menge Einmischtermine: Am 7. Juni um 11 Uhr vor dem Europäischen Patentamt zum Freibier bei no patents on seeds in Sachen Braugerste. Und dann abends zum Stammtisch! Am Sonntag, 25. Juni (ab 10 Uhr) zum Aktionstag Stadt braucht Land ins ÖBZ mit Slow Food München, unserer Genussgemeinschaft Städter & Bauern und einem großen Info- und Erzeugermarkt für regionale, nachhaltige und solidarische Landwirtschaftsmodelle.

Handwerk hat Zukunft. Ein gemeinsamer Aktionsabend von Slow Food München, der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. und der GLS-Bank. Viele engagierte junge Lebensmittelhandwerker beweisen tagtäglich, dass nicht alles nur digital und global laufen kann! Am Dienstag, 27. Juni (18 Uhr) in der GLS-Bank (Anmeldung).

Timorasso-Verkostung am Dienstag, 20. Juni um 19 Uhr im Stemmerhof (im Literaturkeller). Ein Wein, eine autochtone Rebsorte aus dem östlichen Piemont, vorgestellt von einem Fan und Überzeugungstäter. Kosten: 12,- Euro, Anmeldung hier. 

Unser Sommerfestreigen:
Samstag, 22. Juli: Landpartie zur Fürmann-Alm (Irlberg, Anger):
Sommerfest, Landwirtschaft, Hof- und Bauerngartenführungen, Biergarten, Musik, Filmvorführung, gemeinsame Busfahrt im Oldtimerbus (Kosten für Busfahrt, Buffet, Wasser und das erste Fass Bier: ca. 45,- Euro p.P.),

Samstag, 29. Juli (ab 17 Uhr): Sommerfest in der Goldmarie, unserem Genussführerlokal und bei SoLaWi-engagierten Wirtinnen.
Anmeldung für beide Termine möglich; bitte angeben für welchen Termin die Anmeldung erfolgen soll; alle bereits Angemeldeten erhalten von uns weitere Detailinfos, sobald diese verfügbar sind.

Lesetipps – Sommerzeit ist Lesezeit, ob im Urlaub, auf der Terrasse oder auf Balkonien, unter einem schattigen Baum oder gar am Strand. Daher hier eine schöne Auswahl an Online- und papiergebundenen Lesetipps:
Greenpeace-Studie: Kursbuch Landwirtschaft, Agrarwende 2050,
So könnte es, so muss es funktionieren. Zukunft der Landwirtschaft und damit unseres Essens von vielen Seiten beleuchtet.

Semplice, die Kolumne von Eberhard Spangenberg, Nachdenkliches, mit absoluter Ess- und Trinkfreude,

Leaf to Root, Alles vom Gemüse essen. Auch für Nose-to-Tail-Fans noch keine Selbstverständlichkeit. Opulent, hat das Zeug zum Standardwerk, Vorkenntnisse ggf. erforderlich (Lesetipp aus journal culinaire),

Die Wege des HonigsReiseimpressionen des Bienenfotografen schlechthin, Eric Tourneret nimmt uns mit auf eine Reise um die Welt zu den nicht immer stacheligen Bestäubern und Honiglieferanten,

Der große Polt – ein Konversationslexikon; von cappuccinieren über öha bis zur Versöderung. Wir zitieren: cappuccinieren = eine gekonnte Form des Schlürfens; Freizeitgestaltung; bis heute in Italien noch nicht anerkannter Begriff für Zustand von Leerlauf aller Art und der damit einhergehenden Lebensfreude.

Und weil wir schon bei der absoluten Kunstform des gepflegten Grants sind: Grant. Oder: Keine Stadt, nirgends: Max Scharnigg über München.

Filmtipp: Kinostart von Code of SurvivalDokumentarfilm von Bertram Verhaag, Die Geschichte vom Ende der (grünen) Gentechnik.

Radiotipp: Zu den opulenten Bildern des empfohlenen Bildbands passt perfekt der Podcast der Radio Slow Food München Sendung über Bienen; einfach anklicken auf der Slow Food München Webseite.

Weiterer Veranstaltungstipp:
EU-Agrar- und Fischereipolitik als Fluchtursache, Veranstalter: Die Umwelt-Akademie (wann? 20. Juni 19 Uhr, wo? GLS-Bank).

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 7. Juni um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus
am Kapuzinerplatz 5.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 7.6. – 11h: Freibier am Patentamt,
Mi, 7.6. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,
So, 25.6. ÖBZ Aktionstag Stadt braucht Land,
Di, 27.6. – 18h: Handwerk hat Zukunft, GLS-Bank.

 Veröffentlicht von am 05.06.2017
Apr 282017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

 Vermarktungsnorm: Mauskiwi muss in die Mülltonne!
Oder: Doppelspitze statt Doppelfrüchte?
Man stelle sich die ganzen aktuellen EU-Probleme mal vor: Rechtspopulisten, Brexit, Europamüdigkeit, Verteilungsquoten (für Schulden, Bankenrettung, Flüchtlinge), 30/50-Zustände (30% reguläre Arbeitslosigkeit/ 50% Jugendarbeitslosigkeit) in einigen Mitgliedsstaaten. Was für ein Glück, dass es noch fleißige Prüfer in bayrischen Landesbehörden gibt, die sich um die wirklich wichtigen Probleme kümmern und die EU-Fahnen hochhalten. Laut EU-Vorstellungen fehlgewachsene Kiwis (die bewusst als solche vermarktet werden) sind zu beanstanden und für den Müll zu deklarieren. Mitdenken…? Stimmt, das war ja nur ein Werbeslogan für eine nicht mehr existierende Bank. Jetzt droht – keine Sorge – nicht etwa ein Fototermin mit alten und neuen Kandidaten für das Amt von Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerinnen, sondern ein Bußgeld. Merke: es darf zwar Doppelspitzen im Wahlkampf geben, aber keine Doppelfrüchte im Obstregal. Das müssen wir dringend ändern!

Termine & Terminvorschau:
DOK.fest Dokumentarfilm-Festival (3. – 14. Mai 2017):
Code of Survival –  vom Ende (grüner) Gentechnik,

Do, 11. Mai um 19 Uhr: Salon Gastrosophique mit Peter Peter im Café Luitpold; Thema: Das Schnitzel war versalzen:  Optionen, Stile, Gefahren der Restaurantkritik; Info.

Unser Sommerfestreigen:
Sa, 22. Juli: Landpartie zur Fürmann-Alm (Anger/Chiemgau):
Sommerfest, Landwirtschaft, Führungen, Biergarten, Musik, Filmvorführung, gemeinsame Busfahrt im Oldtimerbus (Kosten für Busfahrt, Buffett, Wasser und das erste Fass Bier: ca. 45,- Euro p.P.),

Sa,, 29. Juli (ab 17 Uhr): Sommerfest in der Goldmarie, unserem Genussführerlokal und bei SoLaWi-engagierten Wirtinnen.

Anmeldungen  für beide Termine bereits jetzt möglich, weitere Details im Juni-Monatsbrief.

Lesetipps:
Nachtrag zum Fish Dependance Day (29. April): Kein Klima für Fische!,
Naturbalkon-Blog: Wilder Meter von Katharina Heuberger (und der Bericht in der SZ)

Diese Firmen unterstützen die Idee von Slow Food:
Neuer Slow Food Unterstützer: Drax-Mühle, Nähe Haag in Obb. Ein engagierter Hobbybäcker aus dem CV Ingolstadt macht’s möglich. Das freut uns ganz besonders!

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 3. Mai um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.
Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine Mai:
Mi, 3.5. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,
Mo, 8.5. – 19:30h: Atelier-Kino: Code of Survival,
Do, 11.5. – 19h: Salon Gastrosophique.

 Veröffentlicht von am 28.04.2017
Mrz 312017
 

 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Slow Food Messe Markt des guten Geschmacks in Stuttgart
Vom 20. bis 23. April wird Stuttgart wieder Ziel und Nabel der Slow Food Welt. Gut 550 Aussteller, ein umfangreiches Rahmenprogramm; Whisky, Marktplatz Brauerhandwerk, Vinothek, Wurstschule; Forumsbühne mit Themen wie Beruf: Koch – am Ende? Slow Food – quo vadis?, Erfolgsmodelle gegen billig, billig in Küche und Gastgewerbe, Edible Education, Lebensmittelhandel im digitalen Umbruch. Hinfahren!

Termine & Terminvorschau
Mittwoch, 12. April um 19 Uhr: WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD
Film & Publikumsgespräch; Monopolkino (Schleißheimerstr. 127),

Donnerstag, 11. Mai um 19 Uhr: Salon Gastrosophique mit Peter Peter im Café Luitpold; Thema: Das Schnitzel war versalzen:  Optionen, Stile, Gefahren der Restaurantkritik; Info.

 Bayern & Pfalz: Pfalz-Reise des Conviviums vom 29. April bis 2. Mai;
Programm & Anmeldung, Restplätze!

 Samstag, 22. Juli: Landpartie zur Führmann-Alm (Anger/Chiemgau):
Sommerfest, Landwirtschaft, Führungen, Biergarten, Musik, Filmvorführung, Einladung der Nachbarconvivien; wir organisieren eine gemeinsame Busfahrt,

Samstag, 29. Juli (ab 17 Uhr): Sommerfest in der Goldmarie, unserem Genussführerlokal und bei SoLaWi-engagierten Wirtinnen.

 Lutherjahr & Tischsitten
Nur so ein Gefühl, doch manchmal haben wir den Eindruck, so wie beim Thema Tischsitten wäre eine Handy-Etikette mehr als sinnvoll. Welcher Mensch ist wichtiger? Der, mit dem wir im Moment und im Hier und Jetzt gerade sind oder das virtuelle Universum mit Traumprinzen und allen unendlichen Möglichkeiten da draußen? Ein Plädoyer für Regeln.

Passend zum Wandel der Zeit: Warum rülpset und.. ihr nicht, hat es Euch nicht geschmecket? Ach ja, in Sachen Reformator: Die Slow Food Bewegung ist im Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen präsent: von Alles fließt: WasserErdeMensch bis zur Schnippeldisko zum Evangelischen Kirchentag in Berlin.

Patentbier
Endlich mal in Ruhe ein kühles Bier. Schon wieder was. Nach Glyphosat  das Streitthema Patent auf Leben. 35 Nichtregierungsorganisationen (NGOs), darunter auch Slow Food sprechen sich gegen ein an die Global Player Heineken (u.a. Paulaner) und Carlsberg (Holsten) erteiltes Patent im Zusammenhang mit dem Bierrohstoff Gerste aus; komplex wie der Brauvorgang an sich.

Lesetipps & Bezugsquellen rund ums Olivenöl:
Dabei ist es uns wichtig, kleine Produzenten von Griechenland bis Italien und anderswo zu fördern. Bis Juni gibt es noch das Öl aus Lesbos von Platanenblatt in solidarischer Landwirtschaft. Und natürlich gute Öle bei unseren Unterstützern Garibaldi und alles Olive.
Mehr zum Olivenbaumsterben Xylella. Böse Zungen behaupten, die zum Teil Jahrhunderte alten Olivenbäume in Apulien sind nur einer neuen Gaspipeline im Weg; viel Geld und viele Hände sind im Spiel.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 5. April um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

Termine:
Mi, 5.4. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,
Mi, 12.4. – 19h: Monopolkino: Weilois…

 Veröffentlicht von am 31.03.2017
Feb 162017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Saat gut
Auch dieses Jahr war das Saatgutfestival im ÖBZ am 19. Februar wieder ein absoluter Besuchermagnet mit einem wirklich sehr interessierten Publikum, Tauschbörse, vielen Saatgut-Ständen und -initiativen; sowohl unser Infostand als auch die Vorträge waren ständig umlagert und voll besetzt.

2017 wird Slow Food Deutschland 25 Jahre alt, viele Gründe zu feiern! Über das ganze Jahr werden im ganzen Land zahlreiche Veranstaltungen stattfinden und extra beworben. Wir feiern in München daher gleich doppelt – einmal raus aufs Land und einmal in der Stadt! Mehr dazu bei den Terminen.

Wer sich zum Stammtisch am Mittwoch, 1. März im Paulaner Bräuhaus das Aschermittwoch-Fischessen sichern möchte, der reserviert hier. Natürlich auch ohne Reservierung, dann nach Verfügbarkeit. Wir sind übrigens entre nous im Nebenraum Salettl.

Termine & Terminvorschau
Salon Gastrosophique mit Peter Peter im Café Luitpold, am Donnerstag, 2. März um 19 Uhr; Thema: die Slow Food Bewegung; Info & Anmeldung,

CRISPR/Cas-Vortrag (BN/BUND): Gentechnik – neue Verfahren, Freitag, 24. März um 15 Uhr im Tagungszentrum Kolpinghaus; Anmeldung,

 Bayern & Pfalz: Pfalz-Reise des Conviviums vom 29. April bis 2. Mai; Programm & Anmeldung,

 Samstag, 22. Juli: Landpartie zur Führmann-Alm (Anger/Chiemgau): Sommerfest, Landwirtschaft, Führungen, Biergarten, Musik, Filmvorführung, Einladung der Nachbarconvivien; wir organisieren eine gemeinsame Busfahrt,

Samstag, 29. Juli (ab 17 Uhr): Sommerfest in der Goldmarie, unserem Genussführerlokal und bei SoLaWi-engagierten Wirtinnen.

 

Schmarrn I: Brutal traditionell oder besser essen für 400 Mio.
Der Lebensmittelsektor sei brutal traditionell, das meint zumindest der TU-Vize, ein Professor für Lebensmittelchemie. Um das zu ändern investieren die EU und Bayern viel Geld in Neues; EIT Food nennt sich das dann, nomen est omen. Und Siemens, Bosch, Nestle und Pepsi helfen mit. Zum Davonlaufen. Dazu ein sehr passender Leserbrief.

Schmarrn II: Rohkost NYC – roher Teig = DO
Wer es dagegen lieber hipp und innovativ haben möchte, vielleicht eröffnet eine Trend-Kopierfabrik bald auch in München, was es in New York nur mit viel Schlange stehen vorm Laden ganz neu gibt: rohen Kuchenteig – in 12 verschiedenen Varianten mit viel buntem Industriezucker drüber. Teig heißt dough auf englisch, lautmalerisch do mit einem Deckel auf dem o. In Eiskugelform präsentiert, hergestellt aus pasteurisiertem Ei und hitzebehandeltem Mehl. Ersteres versteht man seit Bayern-Ei, das mit der Mehlbehandlung verschließt sich noch. Egal, auf bayrisch heißt so was: Schmarrn!

Lieber Freihandwerk als nur Freihandel – Zukunft braucht Handwerk
Spinnt man die Gedanken zur Wirtschaftsförderung und der anstehenden unermesslichen Wohlstandserhöhung durch den Freihandel weiter, so kommt man folgerichtig viel eher zur Notwendigkeit der Förderung des Handwerks. Nicht nur in Sachen Nachwuchsmangel. Um nicht in Gezeter und Trauer zu verfallen, ob des CETA-Durchwinkens des EU-Parlaments, die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung geht weiter und das auch nach der ganz frischen Ablehnung des Volksbegehrens in Bayern. Eine interessante Tagung des Vereins Die Bäcker – Zeit für Geschmack e.V. denkt weiter und fordert folgerichtig auch einen Umbau des Steuersystems: menschliche Handarbeit entlasten und Ressourcen wie Energie, Rohstoffe und Kapital stärker belasten. Dann freuen wir uns auf Freihandwerkszonen statt Freihäfen oder Zollfreilager. Und Herr Schäuble freut sich, nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer nicht gleich zweimal erstatten zu müssen. So geschehen bei den berühmten Cum-ex-Deals mit Aktiengeschäften rund um den Dividenden-Ausschüttungstermin. Die Fleischesser unter uns kennen das schon lange: farcimen flavus cum/ex – Gelbwurst mit oder ohne Petersil!

Was brachte der Februar noch? Die neue Sendung von Radio Slow Food München zur Genussgemeinschaft, jetzt als Podcast zum Nachhören. Dann einen Vortrag vor einer Delegation aus Benin im Sir Toby. Die kamen gerade von der BioFach in Nürnberg. Angefragt hatte die GIZ, es ging um den Aufbau regionaler Bezugs- und Wertschöpfungsketten in der Gastronomie. Anfang März reisen wir dann zur Convivienleitertagung nach Würzburg.

Mit Ironie, Chemie und einer echten Geschmacklosigkeit schließen wir:  Nach Volkswagen und all dem Dieselmanipulationsgedöns endlich einmal was Solides – und aus der Schweiz: das Volksherbizid. So meint Syngenta ein vermeintliches Universalmittel im Getreideanbau anpreisen zu müssen.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch
am Mittwoch, 1. März um 19 Uhr im Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.
Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 1.3. – 19h: Stammtisch im Paulaner Bräuhaus,

Do, 2.3. – 19h: Salon Gastrosophique: Slow Food Bewegung.

 Veröffentlicht von am 16.02.2017
Jan 292017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

viel los für einen Januar: Wir haben es satt!-Demo zur Grünen Woche in Berlin, mit seltsamen Diskurs der Agrarindustrie-Fraktion in Sachen Gummistiefel: Bauer oder Agrar-Manager? Was viel wesentlicher ist: viele tolle bayrische Bio-Lebensmittel wurden auf der Grünen Woche  prämiert – von ChiemgauKorn über die Hofpfisterei, Neumarkter Lammsbräu bis TAGWERK.

Dann zwei Veranstaltungen im Zukunftssalon des oekom-Verlags in Kooperation mit Die Umwelt-Akademie e.V. Die Podiumsdiskussion Wieviel Online-Handel braucht der Mensch? und der Vortrag Energiewende auf der Speisekarte von Karl v. Körber, der uns darin bestätigte, dass eine Ernährung die gut, sauber, fair, und überwiegend regional, saisonal und bio gestaltet ist, letztlich dem Klima und der Nachhaltigkeit nutzt – sofern in Sachen Mobilität das Auto keine allzu große Rolle spielt.

Am Donnerstag, den 2. Februar um 20:00 Uhr und zum Nachhören wie immer als Podcast, freuen wir uns auf die neue Sendung von Radio Slow Food München auf LoRa92.4: Wie Städter und Bauern zueinander finden. Thema ist die Genussgemeinschaft Städter & Bauern, von den Anfängen bis heute als e.V., viele Interviews mit allen Beteiligten.

Kann Spuren von Heimat enthalten! Für die Führung durch die Ausstellung des Haus des deutschen Ostens am Freitag, 3. Februar um 17:00 Uhr und ein kleines kaltes Buffet sind noch einige Plätze frei. Anmeldung!

Beim Saatgutfestival im ÖBZ am Sonntag, den 19. Februar von 10:00 bis 17:00 Uhr zeigen wir Präsenz und gestalten/empfehlen auch interessante Vorträge.

Terminvorschau:
Weinreise in die Pfalz, mit versierter Begleitung durch das befreundete dortige Convivium vom 29. April bis 2. Mai 2017. Weitere Infos & Anmeldung bitte hier.

Lesetipps:

  • Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Kochbuch, KiWi 2016:  Kommissar Dupin diesmal nicht krimitechnisch in bretonischen Verhältnissen unterwegs, sondern mit einem Ausflug in die bretonische Küche. Ein-Haben-müssen-Nachkochen-müssen-Buch!
  • Das Rezept: neues Rezept-Portal der Süddeutschen Zeitung und des SZ-Magazins,
  • Konzernatlas 2017 zur Agrar- und Lebensmittelindustrie (Hrsg.: Böll-Stiftung)

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 1. Februar um 19:00 Uhr im Kapuziner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

Termine:
Mi, 1.2. – 19h: Stammtisch im Kapuziner Brauhaus,
Do, 2.2. – 20:00h: Radio Slow Food München: Städter & Bauern,
Fr, 3.2. – 17:00h: Besuch der Ausstellung: Kann Spuren von Heimat enthalten,
So, 19.2. – 10:00h: Saatgutfestival im ÖBZ.

 Veröffentlicht von am 29.01.2017
Jan 042017
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,
das neue Jahr fängt gleich perfekt an. Seit dem 4. Januar haben wir nach dem Murnau-Werdenfelser Rind, den Münchener Brotzeitsemmeln einen
dritten Archepassagier für München: Das Ismaninger Kraut.
So riesig wie die Krautköpfe dieser nur im Raum Ismaning seit mehr als 500 Jahren angebauten Krautsorte werden können (bis max. 17kg), so groß ist unser Dankeschön an Rudolf Böhler und seine Mitstreiter der Arche des Geschmacks-Gruppe für die beharrliche Detektivarbeit. Ein Pressetermin und detaillierte Infos folgen.

Am Dienstag, 17. Januar um 19:00 Uhr findet unsere Podiumsdiskussion:
Wieviel Online-Handel braucht der Mensch? im Zukunftssalon des oekom-Verlags in Kooperation mit Die-Umwelt-Akademie e.V. statt. Eine gute Woche später dann am Donnerstag, 26. Januar 2017 um 19:00 Uhr im gleichen Rahmen der Vortrag Energiewende auf der Speisekarte. Wer’s lieber literarisch-kulinarisch mag, der ist zur gleichen Zeit im Salon Gastrosophique mit Peter Peter gut aufgehoben.

Buttern-Seminar am Samstag, 28. Januar (13:30 – 16:30 Uhr) auf dem Leitzachtaler Ziegenhof in Fischbachau: wie aus bestem Sauerrahm der Milch von Murnau-Werdenfelser Kühen eine herrliche Butter wird, die nichts aber auch gar nichts mit ihrem industriellen Pendant zu tun hat. (Restplätze! Infos & Anmeldung).

Kann Spuren von Heimat enthalten!
Unter diesem Motto lädt uns das Haus des deutschen Ostens am Freitag, 3. Februar um 17:00 Uhr zur Führung durch die gleichnamige Ausstellung und ein kleines kaltes Buffet ein. Anmeldung!

Terminvorschau:
Sonntag 19. Februar, 10:00 – 17:00 Uhr: 3. Saatgut-Festival im ÖBZ,
15. bis 18. Februar: BIOFACH2017 in Nürnberg: Helfer für Standdienst am Infostand gesucht. Bitte hier melden!

Und bevor wir zu den begleitenden Leseempfehlungen kommen, natürlich unser Hinweis auf den alljährlichen Januar-Fixtermin, die „Wir haben es satt!“-Demo am Samstag, 21. Januar 2017, Potsdamer Platz, Berlin (12:00 Uhr) parallel zur Grünen Woche. Mitfahrgelegenheiten beim Tollwood-Bus oder BUND möglich.

Lesetipps:

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 11. Januar um 19:00h im Kapuziner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

Mit genussvollen Grüßen und den besten Wünschen für gesundes und friedvolles neues Jahr,

Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine:
Mi, 11.1. um 19 Uhr: Stammtisch im Kapuziner Brauhaus,
Di, 17.1. um 19 Uhr: Podiumsdiskussion: Wieviel Online-Handel braucht der Mensch?
Sa, 21.1. um 12 Uhr: Demo: Wir haben es satt! Berlin,
Do, 26.1. um 19 Uhr: Salon Gastrosophique im Café Luitpold,
Do, 26.1. um 19 Uhr: Vortrag: Energiewende auf der Speisekarte,
Sa, 28.1. um 13:30 Uhr: Buttern in Fischbachau.

 Veröffentlicht von am 04.01.2017
Dez 012016
 

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Rückblick Mitgliederversammlung & Aufruf Einkaufsführergruppe
auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 20. November wurde die Convivienleitung mit eindrucksvollem Ergebnis im Amt bestätigt. Wir bedanken uns sehr herzlich für die Wiederwahl und den ausgesprochenen Vertrauensbeweis. Da erfolgreiche Convivienarbeit nur auf vielen Schultern gedeihen kann, ruft die Einkaufsführergruppe zum Mitmachen auf. Zukünftig gestalten sie die Auswahl der Produkte für die Rubrik „Hier sind die Guten“ im Slow Food Magazin mit. Gerne nimmt das Team Vorschläge und Empfehlungen auf. Auch neue Mitstreiter*innen sind willkommen. Bitte direkt bei Heike Winkler melden.

Terra Madre Tag am Samstag 10. Dezember: doppelt und dreifach!
Hier feiert die internationale Slow Food Bewegung in über 170 Ländern regionale Esstraditionen, eine reiche Vielfalt auf unseren Tellern und das Engagement für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem. Die Leitveranstaltung von Slow Food Deutschland findet als „Slow Food Wurzeltour“ im Chiemgau statt: Die Wiederentdeckung der Linse in der Landwirtschaft. Wann: 15 – 17h; wo: Biohof Chiemgaukorn, Weiding 3, 83308 Trostberg. Info & Anmeldung.

Weil wir Münchner das UN-Jahr der Hülsenfrüchte bereits ausgiebig bei einem wundervollen Ausflug zum Biohof Lex im Spätsommer thematisiert haben, stellen wir den diesjährigen Terra Madre Tag in bunter Vielfalt unter das Motto Vernetzung über den Gartenzaun hinweg: Slow Food München, Ingolstadt und Niederbayern (Slower Bavaria) treffen sich um 10:30h in Riedenburg im Riedenburger Brauhaus zur Verkostung und anschließendem Mittagessen in Forsts Landhaus. Als Nachtarock: 500 Jahre Reinheitsgebot, Verkostung klassischer & Craft-Biere, Convivienvernetzung kreuz und quer. Infos. Anmeldung bis Montag, 5. Dezember. Wir organisieren bei ausreichender Teilnehmerzahl einen Bustransfer (hin und zurück) ab München Hbf!

Sonntag, 11. Dezember um 15:00h: Glühwein am Hubertusbrunnen
Weil es im letzten Jahr soviel Anklang fand, wiederholen wir unseren kleinen Glühweinumtrunk am Hubertusbrunnen. Der findet sich am östlichen Ende des Nymphenburger Kanals. Mitgebrachte Eigenkreationen in Sachen Plätzchen, Kekse, Platzerl oder Stollen sind willkommen.

Terminvorschau I (Save-the-date!): Dienstag, 17. Januar 2017 um 19:00h: Podiumsdiskussion: Wieviel Online-Handel braucht der Mensch?
In Kooperation mit Die-Umwelt-Akademie e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ökologische Landwirtschaft und Ernährung“ diskutieren Experten nicht nur aus der Food-Branche über Zukunft, Chancen und Auswirkungen des Online-Handels. Mit dabei: Emanuel Pallua (Mitbegründer Foodora), Andreas Ströhle (Brucker Netz), Gerhard Biber (Slow Food Unterstützer, Weinhandel weinfurore) und eine Vertreterin vom Tölzer Kasladen am Viktualienmarkt. Ort: Münchner Zukunftssalon im oekom-Verlag (Walterstr. 29 im RG, 2. OG).

Terminvorschau II: Samstag, 21. Januar 2017: Demo: Wir haben es satt!,  Potsdamer Platz, Berlin (12:00h)

Lesetipp: Standpunkte des Münchner Forums: Armut in München

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 7. Dezember um 19:00h im Pschorr. Bitte beachten, im Januar 2017 findet der erste Stammtisch wegen der Weihnachtsferien erst am 11. Januar statt. Im Format wird es eine kleine Änderung geben, mehr dazu im Januar-Monatsbrief!

Mit genussvollen Grüßen und den besten Wünschen für eine friedvolle und erholsame Weihnachtszeit im Kreis von Freunden und Familie,

Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 01.12.2016