Nov 302012
 

Pini? Pini? Da klingelt doch was. Die freundliche Bedienung meint gehört zu haben, dass der Chef des Hauses sich an eine Leuchtreklame am Stachus erinnert, die ihm als zutiefst Münchnerisch gilt. Wir ältere Semester wissen: Pini, das war ein Optiker, dessen riesige Leuchtreklame tatsächlich viele Jahre ein markanter Punkt am Stachus war, genau dort, wo seit einiger Zeit das Café? Restaurant? in Tochter Geisel´s Hotel Anna sein Publikum findet. Spannenderweise ist „Pini“ auch Teil der Mailadresse von Uwe Pinhammer, dem Inhaber des famosen Optikers am Odeonsplatz – allein, der hat wohl nix mit dem Café Pini zu tun, dürfte aber den alten Optiker Pini durchaus kennen. Hmm, wir schweifen ab…

 

Wir waren nun mehrmals dort, im Café Pini in der Klenzestrasse 45, und fühlen uns in diesem leicht schrägen Mix aus liebevoll zusammengestellten Wirtschaftswunder-Möbeln, dezentem Cool-Jazz und tendenziell italienischer Snack-Küche pudelwohl. Gegrillte Toasts und Sandwiches, ein NY-Pastrami-Sandwich mit Senfbutter und Gurke, dazu eine wechselnde kleine Tageskarte, auf der sich mal ein Tafelspitz, mal Spaghetti Bolognese finden, alles frisch zubereitet, dazu ein Glas Wein oder vorzüglicher Capuccino – das Café Pini ist nicht umsonst offenbar ziemlich bekannt in der Szene. Gut besucht ist es allemal – möglicherweise auch wegen des kleinen Aquariums nahe der Theke, das wir zuhause im tiefsten Winkel verstecken würden, hier aber passt es wie das Tüpfelchen aufs i. www.cafepini.de

 

 Veröffentlicht von am 30.11.2012