Jan 062013
 

Dieses Mal haben wir entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten nix Fleischiges aus dem Suppentopf verspeist – keinen Tafelspitz, kein Schulterscherzl, nix, nur eine Rinderbrühe mit Grießnockerln drin. Ohne die geht es im Freisinger Hof wirklich nicht, und sie war  erwartungsgemäß wieder vorzüglich. Wäre ja auch ein Wunder, wenn im Laden mit dem gefühlt besten Tafelspitz der Stadt die Brühe nicht schmecken würde…

 

Auch die anderen Gerichte waren an diesem Mittag erneut äußerst empfehlenswert – das Backhendl mit dem Kartoffelsalat sowieso, der resche Schweinsbraten mit der nicht angedickten Soße („Soße naturell“ heißt das im Gasthaus Landbrecht) auch, und die Knödel dazu mit dem angerösteten Brotwürfeln drin eh. Und besonderes Lob kam von der Begleitung, die einen Zwiebelrostbraten bestelllt hatte: Ein Gedicht.

Wir, die wir den Freisinger Hof schon lange kennen und schätzen, lächeln zufrieden in uns hinein und freuen uns, dass es doch einige Lokale gibt in München, die man wirklich guten Gewissens empfehlen kann. Vor allem, wenn wir – wie im Freisinger Hof immer – bei den bodenständigen Gerichten bleiben.

 Veröffentlicht von am 06.01.2013