Im Dezember waren wir die Vorhut, und neulich haben wir eine grössere Gruppe zum Moarwirt gelotst: Und, was sagt Ihr dazu?
Von Ekstase wollen wir an dieser Stelle nicht reden, aber die Reaktionen waren nicht weit weg: Ein vorzügliches Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln – nicht billig, aber sehr köstlich, und ein Holzfäller würde locker satt. Ein genialer Saibling, mit Salzzitronenrisotto, mit einem g´schmackigem Gemüse dazu: Ein Gedicht. Die bereits verkostete Currywurst mit den hausgemachten Pommes wurde trotz der etwas festen Pelle auch sehr gelobt, und das “Steak frites” entpuppte sich als zwei (!) große Rinderfilets mit denselben vorzüglichen hausgemachten Pommes. Zum Nachtisch gibt es wahlweise Schöller- oder hausgemachtes Eis – wir lieben es, wenn der Service, weiss, was er anbietet, und selbstverständlich probieren wir das selbstgemachte Apfelkucheneis, und natürlich auch das selbstgemachte Obstsalatsorbet, und auch die Brioche mit Marillenmarmelade: Klasse! Nur der selbstgeröstete Kaffee bzw. Espresso, der toppt sogar das Eis.
Tja, billig isses hier nicht, aber außerordentlich preiswert. Die Produkte stammen weitestmöglich von lokalen und regionalen Erzeugern, sie werden von der Küche hervorragend zubereitet – wenn man die Zeit findet, könnte man in dem angeschlossenen Hotel (das wir nicht kennen, wohlgemerkt) ein Zimmer mieten, die schlechte Telefon-Empfangsqualität als Wink des Himmels begreifen, und es sich einfach mal ein oder zwei oder auch drei Tage gut gehen lassen… www.moarwirt.de
