Junior Slow e.V.

 

Für eine sinnvolle Geschmackserziehung
Eigentlich sind uns allen differenzierter Geschmack und die Fähigkeit, mit allen Sinnen zu geniessen angeboren, allerdings handelt es sich dabei um Anlagen, die bereits im (Klein)Kindesalter trainiert werden müssen um nicht zu verkümmern. Fertignahrung und spezielle Kinderlebensmittel prägen den Kindergeschmack und konditionieren zu Einheitlichkeit auf der einen Seite und unnatürlicher Geschmacksverstärkung auf der anderen Seite. Und auch in Familien, in denen anstatt Convenience und Fast Food Wert auf gesundes Essen auf den Tisch kommt, gehen zwei entscheidende Aspekte oft genug unter: der Genuss und die Freude an der Geschmacksvielfalt.

Verantwortung tragen
Gerade wir von Slow Food sollten uns der Verantwortung um diese Förderung der Genussfähigkeit bewusst sein. Gehört doch Ernährungs- und Geschmacksbildung ausdrücklich zu den von uns formulierten Zielen. Ebenso liegt es in unserer Hand, Genussfreude und das Wissen um nachhaltige und regionale Produkte an den Nachwuchs weiterzugeben.

Wie?
Riechen, Fühlen und Schmecken sind die Pfeiler einer sinnvollen Geschmackserziehung. Mit gemeinsamen Kocherlebnissen, Geschmacksspielen und Besuchen bei Produzenten möchten wir hier zusammen mit Kindern und Jugendlichen eine Basis legen für nachhaltigen Genuss mit Verstand. Immer mit dabei: der Spaß am Selbst-Machen und die unmittelbare Freude, Dinge selbst zu erfahren.

Aus dem Arbeitskreis „Geschmackserziehung für Kinder und Jugendliche“ ist der gemeinnützige Förderverein „Junior Slow e.V.®“ hervorgegangen, der als erstes Projekt das „Slow Mobil®“ betreibt (seit kurzem kam ein zweites Projekt dazu, dessen Name noch nicht feststeht: Es handelt sich um eine Spielküche für Studenten). Näheres finden Sie auf der  Junior Slow Website.

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Das Slow Mobil, außen und innen und in Aktion. Fotos: © Junior Slow/Rudolf Böhler