Slow Food in der Großmarkthalle

 
Herr Oberhauser gibt geduldig Auskunft

Herr Oberhauser gibt geduldig Auskunft

Am Dienstag 23. April, schon um 8 Uhr früh waren etwa 20 Slow Foodies in der Großmarkthalle München. Schon? Die „Frühaufsteher“ erfuhren, dass der große Handel schon um 5 Uhr abläuft, und die Menge an aufgestapelten leeren Paletten und Kisten sprach Bände. Bei einer Einführung durch die Herren Boris Schwartz und Reinhard Oberhauser von der Leitung der Markthallen München, zu der auch der Viktualienmarkt, der Elisabethmarkt, der Markt am Wiener Platz sowie die Wochenmärkte gehören erfuhren die Zuhörer von den gewaltigen Mengen, die hier hauptsächlich für Süddeutschland und Österreich umgeschlagen werden: 850 000 Tonnen sind es im Jahr!

Tomaten aller Farben

Tomaten aller Farben

Ein Rundgang führte dann vor Augen, was da täglich im Verborgenen abläuft: Händlerstände über Händlerstände, Gärtner in der einen, Großhändler in der anderen Halle, alle Arten von Früchten und Gemüsen, die man teilweise gar nicht kennt, Trüffeln, Exoten, Morcheln, Spargel en masse – alles was das Herz begehrt!

Nicht nur Schauen war möglich, die Teilnehmer konnten sich auch mit den Händlern und Einkäufern unterhalten und bekamen Antwort auf ihre Fragen.

„Dürfen Private hier einkaufen?“ war eine der meistgestellten Fragen. Antwort: Sie dürfen nicht mit dem Auto reinfahren, aber: „Fürs Geld gibt’s alles!“ Natürlich nur in großen Gebinden. Ein Handwagen empfiehlt sich also …

Zwei Stunden, die sich – so die einhellige Meinung – auf jeden Fall gelohnt haben.

Text und Fotos: Rudolf Böhler

Exoten aller Art

Exoten aller Art

 

zugreifen!

zugreifen!

Reinhard Oberhauser von der Markthallen-Leitung im Gespräch mit Sigrid Böhler

Reinhard Oberhauser von der Markthallen-Leitung im Gespräch mit Sigrid Böhler

Pilze, Pilze, Pilze

Pilze, Pilze, Pilze

 

"Still” ging’s um 8 Uhr schon zu ...

„Still” ging’s um 8 Uhr schon zu …

Einführung im Sitzungssaal

Einführung im Sitzungssaal