Genussführer Deutschland 2017/2018

 

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Genussführer 2017/2018: neue Lokale aus München und Oberbayern

Der neue Genussführer für 2017/18 ist erschienen. Über 500 Lokale sind jetzt darin beschrieben und wer, wie viele von uns, nicht ohne den Osteria-Führer nach Italien fährt, sollte dieses Buch auch für seine Reisen in Deutschland parat haben. Unsere Testgruppen wissen aus leidvoller Erfahrung, dass nicht hinter jeder hübschen Fassade und langer Speisekarte eine handwerklich ehrliche Küche und überwiegend regionale Zutaten zu finden sind.

Aber das akribische Suchen hat sich gelohnt, insgesamt sind mehr als 150 neue Lokale dazugekommen und weiße Flecken wurden auf der Deutschlandkarte verkleinert.

Auch die Münchner Testgruppe ist ausgeschwärmt und hat in ihrem Umfeld neue Gaststätten für das Buch gefunden. In der Landeshauptstadt direkt debütiert:

3FB_Goldmarie_1Die Goldmarie, Schmellerstr. 23, 80337 München (S. 216) legt einen Schwerpunkt auf vegetarische Gerichte, wobei ein gewisser mediterraner Einschlag nicht zu verkennen ist. Matjesfilet vom Chiemsee-Saibling, Marinierter Fenchel vom Waldgärtner mit Kapern und Ziegenfrischkäse und Powidlknödel mit Apfelkompott und Mohnbutter verwöhnen den Gast.

 Aus dem oberbayrischen Umland sind 3 weitere Kandidaten hinzugekommen:

5FB_AlterWirt_Aussen01Der Alte Wirt, Marktplatz 1, 82031 Grünwald (S. 185), vor den Toren Münchens gelegen, bezieht seine Waren größtenteils von Bio-Betrieben aus der Region und bietet bayrische Klassiker in hoher Qualität. Weißbierobazda, Hirschgulasch mit Semmelknödel und Dinkelkaiserschmarrn werden von freundlichem Personal serviert.

 Das Herrmannsdorfer Wirtshaus, Herrmannsdorf 7, 85625 Glonn (S.182) ist das Aushängeschild der längst über die Grenzen Oberbayerns hinaus berühmten Landwerkstätten. Fast alle Grundstoffe werden in Bio-Qualität am eigenen Hof hergestellt. Rinderkraftbrühe mit Einlage, Herrmannsdorfer Schweinebraten vom knusprigen Wammerl und Halsgrat mit Kraut und Kartoffelpüree, sowie Créme brûlée mit Zwetschkenröster repräsentieren die Leistung von Küchenchef Ole Euler.

In der Tölzer Schießstätte, Kiefersau 138, 83646 Wackersberg (S. 262) hat sich Michaela Hager mit einer grundehrlichen bayrischen Küche einen treuen Kundenstamm erkocht. Tafelspitzbrühe mit Sherry, Kalbsleber mit Thymiansauce und Mohnschupfnudeln mit beschwipsten Kirschen stehen für ein beispielhaftes Menü.

Im stationären Buchhandel des Vertrauens; Slow Food Deutschland e.V., »Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18«, ca. 580 Seiten, gebunden, Lesebändchen, ISBN 978-3-86581-809-6, 24,95 Euro /25,70 (A). Auch als E-Book erhältlich.