Markus Hahnel

Mrz 032019
 

Termine auf einen Blick:

  • So, 3.3. um 14 Uhr: Studentenküche; Rogatekirche,
  • Mi, 6.3. um 19 Uhr: Stammtisch im Xavers,
  • Fr, 15. bis So, 17.3.: FairHandelsKonferenz,
  • Sa, 16.3. um 13:30 Uhr: Butternkurs in Fischbachau,
  • ab Mo, 18.3. um 18 Uhr: Ausstellung mit Bildern von Vivi D’Angelo im Werksviertel: „Morgens um vier stirbt das Schnitzel“,
  • Mi, 27.3. um 11 Uhr: Demo vor dem Patentamt gegen Patente auf Saatgut.

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Voller Erfolg
Wo fangen wir an? Das Volksbegehren ist ein voller Erfolg, das Saatgutfestival im ÖBZ war voll wie immer. Unser Braukurs beim Haderner Bräu trotz Kellerkälte wärmstens zu empfehlen. Und im März bald die Fairhandelskonferenz. So a Hundling – die Musik.


Terminvormerker – Save-the-Date!
Samstag, 6. Juli in Erfurt: Mitgliederversammlung Slow Food Deutschland, 
Erfurt ist eine Reise wert und Vorstandswahlen stellen Weichen!
Samstag, 13. Juli von 15 bis 22 Uhr: Sommerfest von Slow Food München, 
weil’s so schön war, wieder bei und in Zusammenarbeit mit Garibaldi in der Frohschammerstraße.

Xavers Stammtischphilosophie 
Unser März-Stammtisch im Xavers! Ist übrigens Aschermittwoch, gibt auch Fisch.

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:
Peter Peter: Vive la cuisine!
Die Kulturgeschichte der französischen Küche, C.H. Beck, 2019

Münchens neue Fleischlokale
Vorneweg, man darf da auch ohne großflächige Körpertätowierungen rein, die Investoren wollen schließlich Rendite sehen. Wir hingegen wollen vorher eher die Gehaltszettel der Köche sehen. Und wer vor 10 Jahren auf Japan machte, hat halt gerade eine blaue Fleischperiode. Vergeht also auch wieder. Daher ist der Münchner Lieblingswein, der noch dazu gar nicht zum Fleisch passt, jetzt bei 9,50 Euro für 0,1 angekommen. Kotteder hat für die SZ alles gecheckt. So können wir in Ruhe und ohne wochenlange Vorreservierung zuhause kochen, braten, tun, uns verwundert die Lippe beißen – rare! Die nächsten Bezugsquellen für DIY (do it yourself!) mit bio und regional beim Lenz, den Berghammers, Haases, dem Hausberghof, TAGWERK, Herrmannsdorfer, Simseer Weidefleisch, Gedschi oder Ellers usw. sind ja wohlbekannt.

Ausstellung und „Butchertalk“ 

Nicht das übliche Verdrängen der Bilder, hinter Absperrungen verbannt und beschämt versteckt; nein,  offen und im Werksviertel. Kunst setzt sich mit Realität auseinander und bereitet den Weg zu Veränderungen. Eine Ausstellung mit Bildern von Vivi d’Angelo und Gesprächen mit Metzgern zur Eröffnung der Vernissage.
Wo: im Werksviertel (Mitte), Atelierstraße 4
Wann: 18. bis 24. März immer von 18 Uhr bis 21 Uhr.

Was hat im März Saison:
Spaghetti-Ernte im Ticino (Tessin)
Was im Jahr 1957 von der BBC als Aprilscherz gedacht war, fand viele Follower, wie man heute sagen würde. Soviel zum Argument, die Menschheit verdummt. Dazu müßte ja erstmal Intelligenz vorhanden gewesen sein. Wir nehmen mit: was 1957 funktioniert hat, funktioniert auch heute. Und schließlich sind die Nudeln im Video authentisch und handgemacht und mit Liebe und so und sehen eben nicht aus, wie die industriell hergestellten.
(Auf dem Foto übrigens andere Pasta und aus Catania, nicht der Schweiz.)
Was hat immer Saison: Runde Tische!
Zum Glück sind die Lodenmäntel schon volksbegehrlich für Frühlingslüftchen ausgerichtet. Ministerpräsident lädt zum Runden Tisch. Fast alle fanden es toll. Viele wichtige Männer, wenige wichtige Frauen, junge Menschen fehlten. Ist ja nur deren Zukunft, aber war ja auch nicht Schülerdemo-Freitag. 
Hier wären ein paar Ideen für verwaltungsinterne runde Tische bis in die halbe Ewigkeit:

#1 Kompetenzgschaftelhuberei:  Landwirtschaft ist Landwirtschaftsministerium, Tourismus ist Wirtschaftsministerium, für Tourismusinitiativen im ländlichen Raum arbeitet man also nebeneinander, wenn nicht eifersüchtig gegeneinander. In Österreich oder Italien können sie das besser.

#2: Landkreis A, Landkreis B, das tut weh
Die einen erlauben im hofeigenen Schlachthaus, was Landkreis B auf der anderen Straßenseite verbietet. Landkreis C definiert die Voraussetzungen für den „Spuckschutz“ auf dem Wochenmarkt wieder anders als Stadt M. In Frankreich schlachten sie, spucken aber nicht.

#3: „Überlastung“ der Justiz
Bei BMW klappt’s ja auch, Justiz im Discounter-Stil: billig, schnell, guat is. Pech für die zwei jungen Frauen, die sich wegen sog. Containerns in Olching zur Rettung abgelauferer Lebensmittel vor Gericht verantworten mußten. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat viel Personal plus ihr Vokabelheft parat: zwei = bandenmäßig, Brotzeitmesser dabei = bewaffnet,  und überhaupt = besonders schwerer Fall! In anderen Ländern ist die kostenlose Abgabe abgelaufener Lebensmittel bereits Pflicht.

#4: Das tun, was man sagt
Wir besuchen einen Infotag im bayer. Umweltministerium zur Vergabe von EU-Fördergeldern im Rahmen der Stärkung der Regionalentwicklung des Alpenraums (LEADER, Alpine Space, Alpenkonvention usw.) Strengt ganz schön an, zuviel regional. Zum Glück gibt es in der etwas speziellen Kantine des Ministeriums an diesem Tag Viktoriabarschfilet!
 Veröffentlicht von am 03.03.2019
Jan 312019
 
Termine auf einen Blick:
Mi, 6.2. um 19 Uhr: Stammtisch im Xavers,
Do, 7.2. um 20 Uhr: Thema: Milch, Radio Slow Food München auf LoRa92.4,
So, 24.2.von 10 – 17 Uhr: Saatgutfestival im ÖBZ, Englschalkingerstr.

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Bienenchor am Fr, 1. Februar um 13:30 Uhr auf dem Münchner Marienplatz
Bienenlieder singen, ein „Flashmob“ zum Volksbegehren. Mittagpause – hin und singen. Falsche Intonation erlaubt!

31. Januar bis 13. Februar: Eintragungszeitraum zum Volksbegehren Artenvielfalt
Rathausfinder, Freiwillige gesucht, die als Rathauslotse, Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen ermuntern!

Nur ein Restplatz – schnell sein.. Bierbrauen in Februar 2019:
Da braut sich was zusammen
in Bio-Qualität; nur mal so zum Einsteig. Samstag, 23. Februar 2019 von 10:30 bis ca. 16:00 Uhr  beim Haderner Bräu, Großhaderner Str. 16; Preis: 107,- Euro p.P. inkl. Fütterung; Anmeldung und vorab Bezahlung der Kursgebühr ab sofort unter: info@genussgemeinschaft.de;  Spezialkurs nur für unser Slow Food Universum, geeignet für Vielfrager und Hintergrundwissenwoller und -trinker.

 

Optimismus
ist und macht angeblich gesünder und erfolgreicher. Dennoch, wo für die einen das drohende  Ende der Welt als Hauptproblem gilt, ist für andere der Kassenstand bis Ende des Monats die Herausforderung. Uns ist Genuss wichtig, bei allem und im kleinen. Und wissen wo’s herkommt wichtig. Lange jenseits von Lebenmittelampeln oder Nutri-Scores.

 

Broeding goes Chef Alliance
Wir beglückwünschen Manuel Reheis und das Team vom Broeding. Manuel wurde in die Slow Food Chef Alliance aufgenommen. Vieles anders angehen, weiterdenken, alles richtig machen, auf Stammkunden zählen können. Seit Jahrzehnten! Noch selber einkaufen, seine Lieferanten kennen und schätzen. Ganze Tiere verwerten, z.B. Ziegen. Ja immer mehr lieben Ziegenkäse, schätzen Ziegenmilch, doch was geschieht mit ihnen am Ende? Zurückhaltungen überwinden nicht nur bei Innereien, auch bei bisher Ungewohntem. Das macht uns Stolz auf euch. Danke dass es euch gibt! Hier die komplette Liste.

 

Xavers Stammtischphilosophie
Unser Februar-Stammtisch im Xavers! Und wir bleiben im Xavers. Und weil erstmals wieder eine größere Anzahl Bier unbezahlt geblieben ist, rufen wir strichlistig zum Gedächtnistraining auf und granteln murmelnd es Zechpreller es..

 

Gastros haben es in München schwer
Dieser ganzseitige Artikel in der az reflektiert beispielhaft, was viele weitere mit uns verbundene Wirtinnen und Wirte schon länger beschreiben: extrem hohe Pachtenzwingen zum Sparen beim Wareneinsatz, Personal ist kaum zu bekommen.

Geht es so weiter, dann haben bald nur noch Franchise-Systeme, inhabergeführte Familienbetriebe in Selbstausbeutung und solche Gastronomen eine Chance, die gleichzeitig auch Immobilieneigentümer ihres Betriebs sind und nicht auf Höchstrenditen abzielen. Das ist sicher nicht im Sinne von Vielfalt und Genusskultur! Dann wird eine an vielen Ecken recht reiche Stadt ganz schnell ganz arm.

 

Thema: Milch
Die Februarsendung von Radio Slow Food München auf LoRa92.4 am Donnerstag, 7. Februar um 20 Uhr. Mit Interviews mit Ursula Hudson, Rupert Ebner und einem Vertreter des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums.

Wenn Ihnen grad die Milch überkocht, jede Sendung gibt es auch später und immer als Podcast.

 

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:

Better Burger – das Kochbuch über 70 Rezepte, von einem, der es wissen muss: Bio-Burgermensch Ruben Wester-Ebbinghaus von HolyBurger; hier erhältlich.

 

Peter Peter: Vive la cuisine!
Die Kulturgeschichte der französischen Küche, C.H. Beck, 2019, Ganz frisch aus der Druckerei, wir sind soo gespannt!

 

Slow Food München im Stadtgespräch in münchen.tv; Mediathek: ein Versuch, in lockerer Gesprächsrunde Slow Food Gedanken zu erklären,

 

Nicht nur interessant im Vorfeld der Wahlen zum europäischen Parlament:
Agrar-Atlas 2019 – Daten und Fakten zur EU-Landwirtschaft; hier zum Herunterladen, auch als Druck bestellbar.

 

Social Media & Fleisch: von Gold, Undichtigkeiten, Müttern, Großmüttern, Stammbäumen und dem leidigen Thema Kinderstube. Für alle, die Fußball und Fleisch lieben, Gold auf Xhaben wir ja bei den Food Trends für 2019 im Januar-Monatsbrief schon identifiziert. Wir sagen nur Frank Ribery. Und das Tanzvideo nochmal hier. Schade um das Fleisch und schade um gleich zwei Sportarten: Fußball und Tanzen.

Und zur Unterhaltung dann vom absolutem BAVARIA ONE der Social Media affinen Metzger: Metzgerei Hack aus Freising – die goldene Weißwurst – Ripperlry!

 

Und leider nicht so lustig: Ploetzblogs Adieu Facebook.

 

Was hat im Februar Saison?
Jungpflanzen auf der Fensterbank vorziehen: Chilies, Tomatensamen (bitte samenfeste Sorten!) oder gleich die Kraft des Keimes nutzen: Microgreens nennt man das heute. Beim Saatgutfestival am 24.2. im ÖBZ gibt es einen Einblick in den Flohmarkt der genetischen Vielfalt.

 

 

Was hat immer Saison? W*i*n*t*e*r*k*a*t*a*s*t*r*o*p*h*e*n*c*h*a*o*s
Es schneite, viel, mehr sogar, soll im Winter ja durchaus vorkommen. Aber im Zeitalter von ..Bundestag? Sagt mir nix! Winter..? Ach ja ..Sale! Schlussverkauf!  erhascht er hypermediale Aufmerksamkeit mit Sondersendungen. Den Rest kennen wir: „..von der Außenwelt abgeschnitten, arbeiten fieberhaft und mit Hochdruck, Lawinen.“

Ja Himmel Herrgott! Bitte medial-verbal abrüsten. Bleibt’s auf’m Sofa oder in der Küch, wer kann! Es taut schon wieder. Die nachfolgenden Sendungen, äh Frühling, verschieben sich um 15 Minuten. Und aufgemerkt, bald gibt es HOCHWASSERCHAOS.

 

Der Apfel, das Gesicht, der Sündenfall

Verbandsbio beim Discounter beschäftigt die Szene seit Monaten – heiß diskutiert. Besonders in den sozialen Medien, die vielen nur manchmal als vorteilhaft gelten. Gerade weil sie dazu neigen, zu polarisieren, eher unterhalten, spalten, übertreiben, eskalieren.

Daher folgender erfreuliche Diskurs: nach der Rolltreppe vom U-Bahnsteig an einem riesigen Discounter-Werbeplaket vorbeigekommen. Zielgruppen- und stadtviertelgerecht lächelte dort ein fescher Apfelbauer den Vorbeigehenden entgegen. So wie, mich gibt’s jetzt auch da und da.. Schnell fotografiert. Kurz darauf im Biosupermarkt: die gleichen Verbandsbioäpfel sogar günstiger als beim Discounter. Und ohne extra Umverpackung mit viel Plastik, einfach schön lose im Korb. Noch ein Foto. Beim Schnee-Regenwetter an einem Sonntag einen kurzen  und halbwegs reflektierten Beitrag gepostet. Innerhalb von 24 Stunden haben das über 680 Menschen gelesen, geteilt und zahreiche Kommentare hinterlassen.

Und ein Kommentar war so differenziert – ohne meiner persönlichen Meinung voll zu entsprechen – dass ich ihn sinngemäß gerne wiedergeben möchte: Wachstum der Bioverbände ist ok, wenn sie dadurch das EU-Bio (niedrigerer Standard!) verdrängen wollen. Wirklich bio muss verfügbarer werden. Verbraucher erkennen endlich, dass unsere Lebensmittel mehrheitlich zu billig und von schlechter Qualität sind, die Produzenten nicht ordentlich bezahlt werden. Bio muss „normal“ werden, konventionell als „minderwertig“ gelten.Ein Ziel, viele Wege dorthin..

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 6. Februar um 19 Uhr im Wirtshaus Xavers in der Rumfordstr. 35, (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor).

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel, Alexander Spitzbarth & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 31.01.2019
Dez 202018
 

Termine auf einen Blick:

  • Mi, 9.1. um 19 Uhr: Stammtisch im Xavers in der Rumfordstr. 35 (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor),
  • Fr, 18.1. um 19 Uhr: Peter Peter in Kooperation mit Garibaldi im Café Luitpold:Cuisine Alpine; Briennerstr. 11,
  • Sa, 19.1. ab 12 Uhr, Demo,Berlin, Brandenburger Tor: Wir haben es satt! 2019
  • So, 27.1. um 19 Uhr: Timorasso-Verkostung im PURE Wine & Food,
  • Mi, 6.2. um 19 Uhr: Stammtisch im Xavers,

 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Mutter Erde
Unser Terra Madre Tag am 8. Dezember bei den Berghammers und machtSinn: mit Bauern im Doppelpack, einem Tegernsee Fischer, Köchen und einer Herde Münchnerinnen und Münchner war wieder so ein Jahresausklang, wie er schöner kaum sein kann! Wer dabei war, kann es bestätigen. Danke für eine schöne Zeit, Nachdenkliches, Bodenständiges und viel Motivation. 

Und so freut es uns besonders, bei einem neuen Mitglied der  Chef Alliance gefeiert zu haben. Professionelle Gastgeber übernehmen Verantwortung für ihr Produkt. So lautet die Überschrift zum Netzwerk aller, die beruflich täglich in der Küche stehen. Neuzugang diesmal u.a:  Bernhard Wolf von machtSinn. Über weitere Münchner Köchinnen und Köche in diesem Netzwerk berichteten wir hoffentlich bald.

Und ALLEN ein gutes, gesundes und genussvolles Jahr 2019! Und vielleicht laufen ja 2019 ein Reisepass oder Personalausweis ab, dann kann im KVR der Eintragungszeitraum für das Volksbegehren Artenvielfalt (31.1. bis 13.2.) gleich mit doppeltem Vorteil genutzt werden.

 

Xavers Stammtischphilosophie
Unser Januar-Stammtisch und ab Januar wieder durchgängig im Xavers!

 

Neue Heimat: Spielküche
Ab Frühjahr hat unsere Spielküche ein neues Zuhause. Vorfreude erlaubt; und noch mehr erlaubt sind Einlieferungen (Sachspenden) von Kochutensilien, mit denen man selbst gerne kocht oder andere bekochen möchte – inkl. Elektrogeräten usw.

 

Dreistes Zahlenspiel
Erste Ergebnisse einer Studie zu Kosten und Preisstrukturen in der Schulverpflegung wurden auf dem Bundeskongress Schulverpflegung vorgestellt (KuPS-Studie). Wir nehmen daraus frech mit: für die 27 Mrd. Euro, die der VW-Konzern bisher im Rahmen der Causa Dieselbetrug ausgeben mußte, könnten 5,8 Mio. Kinder fünf Jahre lang jeden Schultag ein hervorragendes Bioessen gekocht bekommen. Wie gesagt, natürlich nur ein Zahlenspiel.

 

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:
Der Weizen, der Mensch, der Darm– großes Geschäft, großes Unwissen, große Unverträglichkeit: Gluten, ATI und Fodmaps zu finden in der BR Fernsehen-Mediathek (Medientipp vom CV Fünfseenland).

Slow Food München im Stadtgespräch in münchen.tv; Mediathek: ein Versuch, in lockerer Gesprächsrunde Slow Food Gedanken zu erklären,

Reifung als Kulturleistung: journal culinaire Nr. 27/2018; wir wiederholen diesen Lesetipp, weil wirklich ein Meilenstein! Reifeprozeß von Pflanzen, Reifung menschlicher Sinne, Sauerteig, Reifen und Affinieren von Käse, Ikejime (Fisch),

Pelzig erklärt Massentierhaltung, Flächenbindung, Verbraucherverhalten und die Altersarmut von Lufthansa-Piloten – genial!  ZDF-Mediathek,

Kaum gestohlen, schon in..
Geschmackloser Klischee-Witz, aber trotzdem gut und ohne Gender-Falle: teure Landmaschinen nach Diebstahl dank GPS-Tracker wiedergefunden..

Bei Schlafstörungen..
hilft die Lektüre der Vermarktungsnormen für Lebensmittel der EU. Oder wie aus Sinn sehr viel Unsinn wurde. Vorsicht, vielleicht regt man sich dabei so auf, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Merke: Geschmack ist Wurst!

 

Was hat im Januar Saison?
Berlin 19.1. wie jedes Jahr die Demo: Wir haben es satt! Beginn um 12 Uhr am Brandenburger Tor..

 

Was hat immer Saison? Food Trends
zukunftsInstitut Wien/ Frankfurt oder af&co in den USA, schon mal gehört? Sollten Sie aber! Healthy Hedonismwar z.B. gestern, jetzt ist FETT geil, CARB wieder ok, unser Berliner Hendrik macht Metzger zu Künstlern am Darm.

Ach ja, 2019 gilt Folgendes: Geltungsbedürftige essen 24k Gold Lobster Pasta mit weißen Trüffeln, man frühstückt wie inIsrael, dann wird die georgische Küchekurz mißbraucht (Stichwort: Khachapuri), die Executive Chefs backen Brotund kümmern sich bei seed-to-tableum Geschmack im G’mias. Die ganze Branche sorgt sich um „equal rights, food waste, health, wellness and much more.“Und rechts flimmert die Werbung von Tyson Food über den Bildschirm. Heissa! Die 1 Mio. Hühner pro Stall werden sich freuen über ihre Wellness und Equal Rights. Für die ist die Sache aber auch ohne Trend in 30 Tagen vorbei, wir haben noch bis 2020. Dann gibt es den nächsten Food Trend.

 

Termine im Detail:
Fr, 18.1. um 19 Uhr: Cusine Alpine: Peter Peter in Kooperation mit Garibaldi im Café Luitpold, 4 Gänge Menü 39,- Euro p.P., ggf. Weinbegleitung 15,- Euro p.P., Infos,

So, 27.1. um 19 Uhr: Timorasso-Verkostungim PURE Food & Wine in der Neureutherstr. 15: 4 Gänge – 10 Timorasso, Infos & Anmeldung.

31.1. – 13.2.: Eintragungszeitraum zum Volksbegehren Artenvielfalt, Infos, Image-Trailer.

 

 

Gedanken zum Jahreswechsel: Meine Stadt – unsere Stadt – Warnwesten an?
Diese schöne Lichtinstallation fand sich am Eingang des Wintertollwood-Festivals. Wie immer viel Kultur, noch mehr Vorweihnachtszeit, Bio-Essen, viel Nachdenkliches. Ein Fixpunkt im Dezember trotz üblichen Glühweins mit Sodbrennengarantie.

Meine Stadt denkt sich der Investor, wieder Gelegenheit eine weitere Milliarde, auch gerne zweifelhafter Herkunft, in den Immobilienmarkt zu stecken.

Meine Stadt, nur wohnen kann ich dort nicht, denkt sich der Bäckerlehrling mit 565,- Euro brutto im Monat. Oder der Koch-Azubi. Nur im IG Metall-Tarif rollt der Rubel bereits in jungen Jahren.

Meine Stadt, der ich aber bald den Rücken kehren werde, denkt sich die Altenpflegerin mit Kreuzweh und Spahn-Allergie. Sollen sie doch Roboter und KI für ihre Alten nehmen, ich pflege ab sofort Maschinen und verdiene das Doppelte.

Meine Stadt denkt sich der Kasladen, wennn nur nicht der Brief mit der Verdopplung der Jahrespacht wäre.

Meine Stadt denkt nicht mehr, wer 2018 mit dem Fahrrad unterwegs war und unter rechtsabbiegende LKWs gekommen ist. Doch dafür sind plötzlich bereits vorhandene Technik und KI zu teuer und unnötig.

Meine Stadt, wo wir unter Mobilität z.B. eine neue Tiefgarage, wie am Thomas-Wimmer-Ring verstehen und sonst nix verstanden haben.

Unsere Stadt – dafür braucht es ein Aufwachen und vielleicht auch mal leuchtende Warnwesten an. Lieben wir an Frankreich nur den Käse und den Wein? Oder laufen wir uns lieber Blasen zwischen all den Treffen in den Nischen der eigenen Wohlfühlblasen?

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 9. Januar um 19 Uhr im Wirtshaus Xavers in der Rumfordstr. 35, (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor).

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel, Alexander Spitzbarth & Rupert Ebner

 

 Veröffentlicht von am 20.12.2018
Dez 012018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Neuer stellvertretender Convivienleiter
Wir begrüßen Alexander Spitzbarth als weiteren stellvertretenden Convivienleiter. Auf der Mitgliedersammlung am 25. November wurde eine neue Convivienleitung gewählt. Alexander ergänzt unser altes und neues Vorsitzenden-Duo. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und frische Impulse.

Stammtischphilosophie: Der Pschorr im Dezember
Am Mittwoch, den 5. Dezember findet unser Stammtisch im Wirtshaus Der Pschorr am Viktualienmarkt statt.
Von Anfang an auch Genussführerlokal, möchten wir an diesem Tag die neue Genussführerurkunde festlich überreichen. Und es lohnt sich ausnahmsweise mal etwas früher vorbeizuschauen, wir treffen uns zum Vor-Glühbiertrunk:

Ab 17 Uhr beim Haderner Bräu auf dem Winterzauber Weihnachtsmarkt am Viktualienmarktt!

 

Nur noch Warteliste – aber trotzdem versuchen: Unser Terra Madre Tag 2018 am Samstag, 8. Dezember: Stadt Land Rind Fisch Tegernsee – machtSinn!
Wo:Gmund am Tegernsee per Fahrgemeinschaften. Was  machen wir: Besuch beim Pinzgauer Biorind am Hof der Familie Berghammer; anschließend (ein anderes) Rind auf dem Teller von diesem Hof bei MachtSinn! Ein Fischer vom Tegernsee stellt sich uns vor und das Team von MachtSinn erklärt uns ihr Konzept; Details zu Anreise, Treffpunkt, genaue Uhrzeiten usw. mit der Anmeldebestätigung; limitierte Plätze: ca. 30 bis 35 Personen; das 4-Gänge-Menü kostet 35,- Euro plus Getränke; Anmeldung bei info@genussgemeinschaft.de.

 

Bierbrauen in Februar 2019:
Da braut sich was zusammen

Wir wollen brauen und zwar „Helles“ und in Bio-Qualität; nur mal so zum Einsteig.
Wann: Samstag, 23. Februar 2019von 10:30 bis ca. 16:00 Uhr, wo: Haderner Bräu, Großhaderner Str. 16; Preis: 107,- Euro p.P. inkl. Bio-Fütterung; Anmeldung und vorab Bezahlung der Kursgebühr ab sofort unter: info@genussgemeinschaft.de; allg. Info. Spezialkurs nur für unser Slow Food Universum, geeignet für Vielfrager und Hintergrundwissenwoller und -trinker.

 

Neue Kochbücher, Medien-, Lesetipps:

Claudio Del Principe: al forno, AT-Verlag, 2018
ja, der vom anonymekoeche-Blog, das neue Buch nach a casa. 280 Seiten über alles aus dem Ofen; opulent, einfach, ein Genuss. Getreu nach dem Motto: du kannst mir alle Küchengeräte wegnehmen, aber nur nicht meinen Backofen.

Reifung als Kulturleistungjournal culinaire, Nr. 27/2018 – eine reife Leistung.

Der Bauernverband  – eine Fußballsatire
(danke an Richard Bartels, Leiter Convivium Fünfseenland für diesen Medientipp)

Sonderheft des Slow Food Magazins: München; erhältlich beim Stammtisch, z.B. in VollCorner-Märkten und bei weiteren Unterstützern und Anzeigenkunden

Gans in Gedanken – nicht nur zu Martini!
Franz Kotteder in der SZ.  köstlich

Kinder sind uns nicht viel wert!(?)
Zumindest was das Schulessen angeht: Artikel I – und II (keine  Sorge, nur die Zeitungsartikel; bei Ernährungsthemen rummeniggelt niemand das Grundgesetz)

München und andere Städte als Geldwäscheparadies:hohe Mieten und absurde Wohnungspreise in der Immobilienblase durch organisierte Kriminalität mitverursacht: ARD-Mediathek, rbb-Kontraste,

 

Was hat im Dezember Saison?
Plätzchenbacken!
Für den Stollenwären wir schon verdammt spät dran. Der sollte nämlich wochenlang auf dem ungedämmten Dachboden in Holz- oder Blechkisterl reifen.

(Vorsatz fürs nächste Jahr: Suche ungedämmten Dachboden, Blechkisten, Holzkisterl!)

 

Was hat wieder Saison?
Sklaverei und Neofeudalismus, Caporale – wieder mal die Tomatenernte; 4 Euro für 14 Stunden: arte-Mediathek.

 

Einige Termine im Detail:
Do, 6.12. um 19 Uhr:After Work, Vino, Arte, Musica in der Alten Pinakothek: 
Der Termin für Weihnachtsmarkt- und Nikolaus-Vermeider: Florenz und seine Maler von Giotto bis Leonardo da Vinci, dazu Wein von Garibaldi und die Mucke von Solisten des Münchner Rundfunkorchesters, Infos

So, 9.12. um 14 Uhr: Studentenküche (Thema: Saucen) in der Rogate-Kirche, Bad-Schachener-Str. 28, 81671 München (U-Bahn: Innsbrucker Ring);  Infos; Anmeldung,

 

Hier der Link zur Onlineversion dieses Newsletters in der entsprechenden Rubrik auf unserer Webseite.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 5. Dezember um 19 Uhr im Wirtshaus DER PSCHORR am Viktualienmarkt.

 

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Es ist geschafft, das Volksbegehren Artenvielfalt, das sich für den Schutz und Erhalt der heimischen Arten – insbesondere der Insekten und Bienen – und für die Ausweitung des ökologischen Landbaues einsetzt, hat die erste Hürde genommen.

Jetzt braucht es die bayerischen Bürgerinnen und Bürger, sich in der Zeit vom 31.1. – 13.2.2019 in ihrer Heimatgemeinde in die dort ausliegenden Listen einzutragen. 940.000 Unterschriften sind notwendig, damit das Volksbegehren zur Abstimmung kommt. Wir haben jetzt die einmalige Chance, unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel zu gestalten. www.volksbegehren-artenvielfalt.de

35.000 Menschen x 10 € sind nötig, damit über viel Öffentlichkeitsarbeit alle Menschen in Bayern erreicht werden können. Normal halten wir uns bei Spendenaufrufen zurück, aber gelebte Demokratie kostet halt. Daher hier die Info: Sonderkonto Artenvielfalt bei der Sparkasse Passau, IBAN  DE10 7405 0000 0030 7396 68, Verwendungszweck Volksbegehren Artenvielfalt.

Und JETZT WIRD ES PRAKTISCH: wenn Sie schon bei Onlinebanking, am Serviceterminal oder old style beim Ausfüllen des Überweisungsträgers sind. Slow Food Deutschland bitte um eine Spende für Bildungsprojekte! Auch old style, aber ganz bewußt, werden alle Mitglieder ein Schreiben per Briefpost erhalten.

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Mit genussvollen Grüßen,
den besten Wünschen für eine frohe und friedvolle Weihnachtszeit und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 – ja, es ist schon wieder soweit,

Markus Hahnel, Alexander Spitzbarth und Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 01.12.2018
Okt 292018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

viele waren beim Demo-Samstag: Mia ham’s satt! auf dem Königsplatz und beim Umzug: 18.000, viele Trecker und Motivwagen und unser Slow Mobil. Ein tolles Presse-Echo. Danke an alle Helferinnen und Helfer für euren Einsatz – zum Teil schon wochenlang im Vorfeld: Marlene, Stefan, Toni und noch ein weiteres Dutzend.

Xavers Stammtischphilosophie Nummer ZWO
Nicht Erdäpfel, keine Erdmandeln, auch keine erdrutschartigen Veränderungen der politischen Landschaft in Bayern. Unser Stammtisch bleibt beim Xavers in der Rumfordstr. Und sollten wir uns wiederholen: die Wände dort sind immer noch grün.

Discounter-Liebe: Bioland jetzt auch bei Lidl
Wir lieben unsere jetzt-mehr-Bio-Discounter. Endlich sei bio raus aus der Nische. Eigentlich liebt die große Mehrheit der Deutschen in erster Linie billige Lebensmittel – Qualität nachrangig. Darauf angewiesen, dort einzukaufen wäre nur max. ein Drittel der Discounterkunden, auch wenn es immer mehr werden. Damit ist Erdung möglich und das vermeintlich gute Gefühl, dass einen niemand über den Tisch zieht. Oder wenn, dann zumindest alle. Lebensmittel sind nur deshalb so billig, weil ein wesentlicher Teil der Kosten ihrer Erzeugung und Vermarktung externalisiert wird.

Das Grundproblem bleibt, denn Fairness und partnerschaftliche Lieferbeziehungen auf Augenhöhe sind in der Zusammenarbeit mit Discountern per Geschäftsmodell ausgeschlossen. Das schlägt auf’s Image. Nur daran arbeitet man. Bleibt die Frage des ewigen Wachstums, der Reichweite, der Bequemlichkeit. Und vorallem, wer profitiert von einer Zusammenarbeit deutlich mehr? Schade für Bioland.

Wochenmarkt, Markttag und Hofladen statt Black Friday, Cyber Monday oder Halloweenirium
Die globale ich-konsumiere-also bin-ich-Religion ist zwar nur Ersatz aber ähnlich fanatisch. Es gilt, den Auftakt zum Weihnachtseinkaufswachkoma mit besonderen Aktionstagen zu feiern. Mit den Begriffen der schwarzen Wochentage verbindet ein Nichtkonsummensch eher Börsencrashs oder Gleichberechtigungsverhinderer. Wir empfehlen ein g’sundes Jetzt-erst-recht-nicht. Ist wie normale Klamotten zur Wiesn statt Wanne-Eikel-Trachten-Imitat.

 

Wählen können und müssen wir bei der Mitgliederversammlung unseres Münchner Conviviums am Sonntag, den 25. November um 17 Uhr im Brauhaus am Kapuzinerplatz 5 (Nebenraum).

 

Unser Terra Madre Tag 2018 am Samstag, 8. Dezember: Stadt Land Rind Fisch Tegernsee – machtSinn!
Wo:Gmund am Tegernsee per Fahrgemeinschaften. Was  machen wir: Besuch beim Pinzgauer Biorind am Hof der Familie Berghammer; anschließend (ein anderes) Rind auf dem Teller von diesem Hof bei MachtSinn! Ein Fischer vom Tegernsee stellt sich uns vor und das Team von MachtSinn erklärt uns ihr Konzept; Details zu Anreise, Treffpunkt, genaue Uhrzeiten usw. mit der Anmeldebestätigung; limitierte Plätze: ca. 30 bis 35 Personen; das 4-Gänge-Menü kostet 35,- Euro plus Getränke; Anmeldung bei info@genussgemeinschaft.de. (Anmeldeschluss: 25.11.!)

 

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:
Alain Ducasse: Nature II, 150 Jahreszeitenrezepte für eine „Cuisine Naturelle“, Hädecke Verlag 2017,

Presseberichte und Eindrücke zur Mia ham’s satt Demo am 6.10.2018
YouTube, SZ, az.

Sonderheft des Slow Food Magazins: München; erhältlich als Beilage für alle Abonnentinnen und Abonnenten, Unterstützer und für Marketingaktionen.

 

Und als Leseliste nicht nur für lange Winterabende: dreimal Ausführlicheres zum Thema Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft
Die Essenmacher. Was die Lebensmittelindustrie anrichtet; LE MONDE diplomatique, Vorschau, Link.

Landwirtschaft am Scheideweg– eine Streitschrift.

Vom Mythos der klimasmarten Landwirtschaft – oder warum weniger vom Schlechten nicht gut ist; von Martin Häusling, Anita Idel, Andrea Beste.

 

Auch für Nichtfußballfans:
Eine Pressekonferenz als beste Realsatire, des besten Fußballclubs aller Zeiten mit den weltbesten Nürnberger Bratwürsten vom göttlichsten Clubgott aller führenden Galaxien –  inkl. Artikel 1 unseres Grundgesetzes.

 

Was hat im November Saison?
Braukurse
– z.B, beim Haderner Bräu: Dunkel, Helles, IPA, Weiß, Spezial. Merke: Schotterebene gleich hartes Trinkwasser, da geht Dunkles am Besten; zumindest vor den Zeiten der Wasseraufbereitung, denn da waren Helles und Pils hier eher schwierig zu brauen.

 

Was hat immer Saison?
Weisheiten eines Taxifahrers – heute aus Ghana
Nein, das ist jetzt gar nicht ironisch gemeint. Denn so kommt man ins Gespräch, z.B. auch über Hühner und Landwirtschaft und die Lebensmittelimporte aus der EU, die dortige Bauern ruinieren. Dann der Versuch von Importverboten, die aber dank Korruption und Kanzlerinnenbesuch wieder ganz ganz schnell rückgängig gemacht werden. So berichtet es der Mensch vom Schwager aus Ghana. Bleibeperspektiven nennt das die Politik.

 

Alle Termine im Detail:

Do, 1. November um 20 Uhr: „Fisch“ die Sendung von Radio Slow Food München auf LORA92.4 und später wie immer als Podcast

Di, 13. November um 19 Uhr: Solidarische Ernährungswirtschaft: Vorstellung, Präsentation, Diskussion; GLS-Bank, Bruderstr., in Kooperation mit Umwelt-Akademie e.V.; Info,

Ein Platz ist wieder freigeworden! Do, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München,

Nur noch 1 Restplatz: Sa, 24. November 15 bis 20 Uhr: unser Knödelkochkurs in Fischbachau: legendär, wie jedes Jahr – mit Knödeldiplom; Infos & Anmeldung: anita.hauck@t-online.de,

So, 25. November von 17 bis 19 Uhr: Mitgliederversammlung 2018 des Slow Food Conviviums München im Salettl im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5

Fr, 30. November um 19 Uhr: Vortrag mit Lichtbildern von Peter Peter: Nel Paese di Pomona – italienische Gärten; Span. Kulturinstitut Cervantes, Alfons-Goppel-Str. 7; Info.

 Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 7. November um 19 Uhr im Wirtshaus Xaver’s in der Rumfordstr. 35, (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor).

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 29.10.2018
Sep 232018
 
Termine auf einen Blick:

  • Sa, 6.10. ab 11 Uhr am Königsplatz: Demo Mia ham’s satt!,
  • Mi, 10.10. um 19 Uhr: Stammtisch im XaverS in der Rumfordstr. 35 (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor),
  • Sonntag, 14.10. ist Landtagswahl in Bayern.
    Wählen gehen! Notorische Nichtwähler bekommen von uns beim Wahlgang ein Freibier.

 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Demo-Samstag: Mia ham’s satt! Nicht etwa auf geht’s beim Schichtl. Nein, auf zum Königsplatz am Samstag, den 6. Oktober um 11 Uhr. Auch wer nur gut essen will, dem wird nicht egal sein, wie Landwirtschaft betrieben wird. Ein breites Bündnis ruft zur Demo auf, auch Neulinge sind herzlich willkommen!

Xavers Stammtischphilosophie
Manchmal muss man etwas ändern, um alles beim Bewährten zu belassen. Nörgler vor! Der einen passt das Bier nicht, der andere fremdelt mit der Lage, jenen langweilt die Karte. Andere kommen diesmal ganz bestimmt vorbei, tatsächlich aber noch nie. Langer Rede kurzer Sinn: am Mittwoch den 10. Oktober ist Stammtisch, wegen des Feiertags der deutschen Einheit erst am zweiten Mittwoch im Monat. Und wir probieren es wieder mal ganz woanders. Im Wirtshaus Xaver’s in der Rumfordstr. 35 im Nebenzimmer. Kommt’s vorbei oder bleibt’s dahoam! Aber da kennen euch alle. Um 19 Uhr übrigens, wie immer. Noch Sommerzeit! Die Wirtsleut‘ sind drei Geschwister, das Bier ist Augustiner, der Schweinsbraten bio, die Wand grün.

 

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:
Genussführer 2019/2020
Am 1. Oktober erscheint der neue Genussführer 2019/2020. Neu drin und in München das ganz neue Bio-Restaurant resihuber (VollCorner goes Genussführer!), das Süßmund und die Waldwirtschaft Bienenheim. Wir freuen uns mit der Münchner Testgruppe, dem ganzen Herausgeberteam und allen die Nähe Brudermühl- (Resi-Huber-Platz), Westermühl- und Bienenheimstraße wohnen und verkehren.

Infocoop: Vom Bauer zum Städter und umgekehrt: Marlene Hinterwinkler von der Genussgemeinschaft Städter & Bauern im Interview, Seite 10 ff. der Südtiroler Genossenschaftszeitung.

Münchner Weiberwirtschaften – das neue Stadt-, Ess-, G’schichten- und Kochbuch von Ingeborg Pils & Co., Hädecke-Verlag, Sept. 2018, Infos.

Europas dreckige Ernte
ARD Mediathek – unser Obst und Gemüse – von Sklaven, Erntehelfern und anderem Menschenelend; unter und neben Plastikfolien-Landschaften erzeugt, läßt selbst Veganer den Appetit verlieren. Die Strategie von Markt, Agrarsubvention und immer billig  – konsequent verfolgt.

 

Was hat im Okober Saison?
Schwammerl. Weniger Sorten als sonst, weil der Sommer überwiegend zu warm und zu trocken war, die Schwammerl mögen es frischer und feuchter.

 

Was hat immer Saison? Sparen im Gesundheitssystem, wie im Märchen
Es war einmal ein Kinderkrankenhaus in Landshut, das war weithin und seit 10 Jahren bekannt dafür, dass die Menschen, die dort verweilen, Bio-Essen aus der Region gekocht bekamen. Dann kam der böse Hexenmeister und mußte viel Geld einsparen.

Denn die Hygiene-Fee hatte mal eben verboten, die eingesetzten Milchpumpen zu sterilisieren und wieder zu verwenden. Die müssen jetzt jedesmal neu gekauft werden. Das kostet viel Geld. Da der finanzielle Mehraufwand für das Bioessen sogar noch höher ist, hat man diesen Brocken Gold einfach eingetauscht. Wie beim Hans im Glück, aber nicht dem Grimm, sondern den Burgern: kein bio, nur konventionell.

Wir Münchner halten uns da aber besser raus, denn für Biokost im Kinderkrankenhaus geben wir auch kaum Geld aus. Dafür konnte ich beim ersten Schultag am 11. September so erfreut beobachten, wie sie alle gemeinsam mit den Erstklässlern zur Schule stolziert sind, inkl. Mama, Papa, Oma, Opa, Oma-II und Opa-II. Zu meiner Zeit galt es als super vorbildlich einmal oder zweimal den Schulweg vorher Probe zu gehen und dann hasta la vista..! Heute sind sie uns doch so wichtig unsere Kleinen, aber bitte nicht beim Essen im Krankenhaus.

(Diverse Infos hier: WB, AZ, TAGWERK; der Küchenchef hat übrigens Rückgrat und gekündigt und sucht nen neuen Job!)

 

Alle weiteren Termine:

NEU: Di, 2. Oktober um 10 Uhr: Thema Braugerste –  No Patents on Seeds, Kundgebung vor dem EPA zur Anhörung Patent auf Braugerste und Bier, Info,

So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

 Sa, 27. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Mühlentag beim Slow Food München Unterstützer Drax-Mühle in Rechtmehring: Führungen, Vorträge, Brotbacken, Schmalzgebäck, Getreideausstellung, Rätsel; Infos.

Do, 1. November 2018 um 20 Uhr: Radio Slow Food München auf LoRa92,4 zum Thema Fisch,

So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München,

NEU: Sa, 24. November 15 bis 20 Uhr: unser Knödelkochkurs in Fischbachau: legendär, wie jedes Jahr – mit Knödeldiplom. Da kommen sogar die Franken; Infos & Anmeldung: anita.hauck@t-online.de

So, 25. November von 17 bis 19 Uhr: Mitgliederversammlung 2018 des Slow Food Conviviums München im Salettl im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

 

Schon gemerkt?
In diesem Monatsbrief kommt fünfmal bio vor. Zuviel? Ist regional nicht das neue Bio? Nein. Mehr dazu hier.

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 10. Okober im Wirtshaus Xaver’s in der Rumfordstr. 35, (ex-Zwingereck, gleich beim Isartor). Apropos Schichtl, die Wiesn feiert noch bis 7. Oktober. Verpasst? Dann 2019 wieder.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

Neuer Slow Food München Unterstützer:
Wallners Bioputen in Hebertshausen sind jetzt Slow Food München Unterstützer, eigener Hofladen; Infos:

Übrigens: alle Unterstützer von Slow Food München sind hier zu finden. Von Ammer bis Westerberg.

 Veröffentlicht von am 23.09.2018
Aug 292018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Termin-Merker: Sa, 6. Oktober ab 11 Uhr: Münchner Demo: Mia ham’s satt! Für eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft zum Wohl von Mensch, Tier und Natur. Für saubere Luft und lebenswerte Städte; gegen Naturzerstörung, Artensterben und Flächenfraß! Infos. Aufstehen zur Demo. Damit unsere Landwirtschaft ein Teil der Lösung wird und nicht Teil des Problems bleibt, wie unsere Slow Food München Unterstützer von VollCorner so treffend formulieren. Bitte ganz dick in den Kalender eintragen, wir brauchen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch aus den Nachbarconvivien. Wir investieren viel Vorbereitungszeit und Geld in das Engagement. Kochschürzen und Töpfe bereithalten!

In der Hitze der sommerlichen Ernteausfälle
Des einen Freud, des anderen Leid: Hitze, Trockenheit, Ernteausfälle. Forderungen nach Entschädigungen. Immer weiter so im System?! Mit tiefen Sorgenfalten flimmern Funktionäre und Landwirte über die Nachrichtenbildschirme. Keiner fragt nach, niemand weist auch nur im Nebensatz darauf hin: Was läuft hier symptomatisch falsch?

Hybride Hochleistungssorten, empfindlich und präpariert wie ein Tour-de-France-Fahrer beim Pyrenäenanstieg. Pflanzen, die nur unter (nicht mehr immer vorhandenen) Idealbedingungen ertragsstark sind. Großflächige Monokulturen, kaum Fruchtwechsel, keine standortangepassten Sorten, blanke Erde. Wer so wirtschaftet, spielt auch finanziell Monopoly.

Und die höchsten Entschädigungszahlungen werden die bekommen, die die größten Ausfälle haben, am lautesten schreien und eigentlich viel falsch gemacht haben. Aber hallo, Verbraucherinnen und Verbraucher, solange wir nicht alle unser Einkaufsverhalten und die agrarpolitischen Rahmenbedingungen ändern, geht alles weiter so. Bis zum nächsten Hochwasser, Starkregen, Jahrhundertwinter!

 

Medien-, Lesetipps, Kochbücher:
Tomaten! Tomaten! Tomaten!
Die aktuelle Sendung von Radio Slow Food München auf LoRa92,4 zum Nachhören als Podcast.

Pfannenfreude und Pfannenreport
Nicht nur Gedanken machen, was in die Pfanne kommt, sondern wo und wie die Pfanne hergestellt wird. Solidar Swiss engagiert sich..

Genussführer 2019/2020
Am 1. Oktober erscheint der neue Genussführer 2019/2020. Mehr im Oktober Monatsbrief.

 

Was hat im September Saison?
Z-W-E-T-S-C-H-G-E-N für den heißgeliebten Datschi, für den Röster. Beim Datschi drunter als Glaubensfrage Mürbteig oder Hefeteig. Alternativ ein ökumenischer Kompromiss: der Zwillingsteig. Und wie halten Sie es in Sachen Streusel?

Was hat immer Saison? Professoraler Unsinn
Da twittert ein Politiker, was ein Herr, der sein Geld mit Dieselmotoren verdient, nagelnd georgelt hat, nämlich dass jeder Gasherd in der heimischen Küche 100x mehr Stickoxide ausstößt, als ein sauber deutscher Diesel. Huch, jetzt hyperventilieren nicht nur Slow Foodies mit Gasherd! Stimmt das? Nun, ja so eine Studie gibt es. 2001, Schottland: einen Gasherd mit 4 Flammen in einem fensterlosen und unbelüfteten Raum zwei Stunden volle Pulle brennen lassen, dabei direkt am Herd messen und einmal kurz einen solchen Spitzenwert erzielen. Trotzdem: Gasherd böse, Diesel gut, Brot essen, Lied singen. Oder macht Diesel einfach nur dumm?

 

Alle Termine:
Hiergeblieben! Fr, 7. & 14. & 21. & 28. September von 15 bis 18 Uhr im Rahmen der Ökoerlebnistage 2018: Führung und Verkostung beim Haderner Bräu München; wer sagt denn, dass man durstig bleiben und die Stadt verlassen muss, um an einem der Ökoerlebnistage teilzunehmen? U6 Großhadern und dann noch ein paar Schritte.

 Fr, 14. September von 14 bis 18 Uhr: Marktfest zum Jubiläum – 15 Jahre Zornedinger Bauernmarkt, Biohof Lenz, Zorneding,

Do, 20. bis Mo, 24. September in Turin: Salone del Gusto 2018,

So, 23. September von 11 bis 18 Uhr: Das städtische Hofgut Riem feiert 20 Jahre Hoffest. Mit vielen Aktionen, Essens- und Infoständen. Die Genussgemeinschaft ist dabei, ob das Slow Mobil präsent ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

 Sa, 27. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Mühlentag beim Slow Food München Unterstützer Drax-Mühle in Rechtmehring: Führungen, Vorträge, Brotbacken, Schmalzgebäck, Getreideausstellung, Rätsel; Infos.

Do, 1. November um 20 Uhr: Radio Slow Food München auf LoRa92,4 zum Thema Fisch,

So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München,

So, 25. November von 17 bis 19 Uhr: Mitgliederversammlung 2018 des Slow Food Conviviums München im Salettl im Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 5. September um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz. Bei schönem Wetter wieder im Biergarten.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

Termine auf einen Blick:

  • Mi, 5.9. um 19 Uhr: Stammtisch,
  • immer freitags ab 7.9. Haderner Bräu Bioerlebnistage,
  • Fr, 14.9. Markfest in Zorneding beim Biohof Lenz,
  • ab Do, 20.9. Salone del Gusto in Turin,
  • So, 23.9. von 11 bis 18 Uhr: Hoffest Hofgut Riem.
 Veröffentlicht von am 29.08.2018
Jul 302018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Wir machen Sommerpause!
Dieser Newsletter macht Sommerpause, daher kurz und knapp. Und wir bieten in diesem Monat hauptsächlich Lesefutter. Der gewohnte Monatsbrief erscheint im Versand nun im neuen Gewand, hoffentlich für alle besser lesbar, auch auf mobilen Wischgeräten; und für uns leichter zu erstellen und zu verwalten.

Medien, Lesetipps, Kochbücher:
Landwirtschaft, Tierhaltung, Veganismus: Zwei Kommentare von Slow Food Deutschland: Teil EINS und ZWEI,

„Food Fraud“: Lebensmittelbetrug und neue Wege in der Erkennung und Bekämpfung; Vortrag von Dr. Ulrich Busch vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung auf der Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland am 30. Juli in Kassel.

Gentechnik durch die Hintertür: Vortrag von Stephen Druker, ein Bericht von Johannes Bucej; so aktuell, in den nächsten Tagen folgt eine Ergänzung durch das neue EuGH-Urteil.

 (K)ein Kochbuch
Vierich/Vilgis: Aroma Gemüse – der Weg zum perfekten Geschmack, Verlag Stiftung Warentest: zwischen Biologiebuch, Gemüse-Chemie und Gemüse-Almanach. Macht mindestens so viel her, wie ein Fleischbuch.

Antiquarisch und gut:
Lemnis, Vitry: Altpolnische Küche und polnische Tischsitten; Verlag Interpress 1979: mit Rezepten und Geschichten. Aus einer Zeit vor dem to go-Kaffeefrühstück und Cholesterinhysterie: Biersuppe mit Sahne und Weißkäse oder ideal im Hochsommer: kalte litauische Suppe aus gesäuertem rote Rübensaft, Gurkenlake und saurer Sahne. Bezugsquellen (des Kochbuchs)  z.B. hier.

 

Was hat im August Saison?
Endlich eigene Tomaten und immer noch die feinsten grünen Bohnen und das Sommerloch.

Was hat immer Saison?
Der Rücktritt vom Rücktritt; wirkungsgleich, wirkmächtig, alternativlos, war da noch was mit fiktivem Nicht-Etwas? Darauf einen Asbach Uralt!

 

Terminvorschau:
Fr, 14. September von 14 bis 18 Uhr: Marktfest zum Jubiläum – 15 Jahre Zornedinger Bauernmarkt, Biohof Lenz, Zorneding,

 Do, 20. bis Mo, 24. September in Turin: Salone del Gusto 2018,

 So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHS mit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 1. August um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz. Bei schönem Wetter wieder im Biergarten.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 Veröffentlicht von am 30.07.2018
Jul 242018
 

Neue Verfahren, deren Risiken noch nicht absehbar sind, sollen genetisch manipulierte Lebensmittel marktfähig machen. Eine Strategie dabei: die chronische Falschdarstellung von Fakten und die Bagatellisierung der Bedenken von Gentechnik-Gegnern. Auf der Strecke bleiben dabei die Interessen der Verbraucher.

Es schien ein wenig ruhig geworden zu sein um gentechnisch manipulierte Lebensmittel. Selbst die Berichte über die Fusion der Agrar- und Chemo-Riesen Bayer und Monsanto fanden kaum den Widerhall, den das Thema „grüne Gentechnik“ in den Jahren zu vor auslöste, als es noch um TTIP oder um die Zulassung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU ging. Wurde jeder Versuch, den Anbau in der EU zuzulassen oder zu regeln, von großem öffentlichen Interesse begleitet bis hin zu großen Demonstrationen, schien das Interesse hieran inzwischen einigermaßen erlahmt.

Das könnte sich jetzt wieder ändern, denn vermutlich schon bald wird der Europäische Gerichtshof (EuGH) über die Bewertung des „Genom Editing“ oder Crispr/Cas9 genannten Verfahrens entscheiden. Diese auch als „Genschere“ bekannte Methode soll zuverlässiger als bisher übliche transgene Verfahren sein, wenn es um die Züchtung von Pflanzen auf bestimmte Eigenschaften hin geht. In der sogenannten „roten“ Gentechnik versprechen sich Forscher große Fortschritte etwa bei der Behandlung von Erbkrankheiten – in der „grünen Gentechnik“ dagegen ist unklar, welche Folgen, vor allem für Verbraucherinnen und Verbraucher diese Methode hat, etwa hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Bestandteilen.

Der EuGH hat zu bewerten, ob durch Crispr/Cas9 gentechnisch veränderte Pflanzen entstehen, obwohl keine artfremden Gene eingeschleust werden. Kritiker befürchten, dass damit „Gentechnik durch die Hintertür“ in der EU zugelassen werden soll. Der zuständige Generalanwalt beim EuGH hat schon mal mit seiner Einschätzung vorgelegt, es entstehe dabei nicht zwangsläufig ein gentechnisch veränderter Organismus und begründet das mit der Ansicht, das „GVO-Gesetz“, das die EU 2001 erlassen habe, bezeichne als „gentechnisch verändert“ nur transgene Verfahren. Der Gesetzgeber habe als GVO lediglich einen Organismus mit Ausnahme des Menschen definiert, „dessen genetisches Material so verändert worden ist, wie es auf natürliche Weise durch Kreuzen und/oder natürliche Rekombination nicht möglich ist“.

Entscheidend ist hier, ob es schließlich um das Produkt (wie der Generalanwalt meint) geht, oder, wie Kritiker meinen, der Herstellungsprozess im Mittelpunkt steht, demzufolge ein natürliches Produkt nur auf natürlichem Wege ohne Einsatz von gentechnischen Verfahren (durch Selektion oder Kreuzung) entstehen kann.

Folgt der EuGH der Einschätzung des Generalanwalts, wird sich die Pflanzenzüchtung radikal ändern. Ob zugunsten von Landwirten oder Verbrauchern, sei dahingestellt; profitieren könnten dagegen kleine und mittelständische Unternehmen und Labore. Dies eine „Demokratisierung der Genforschung“ zu nennen, wie eine der Entdeckerinnen dieser Methode, Emmanuelle Charpentier, meint, scheint jedoch etwas voreilig.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund gewinnt die Vortragsreise von Dr. Steven Druker an Bedeutung, die ihn unter anderem nach Mals sowie weitere Stationen in Bayern führte. Am Mittwoch, den 11. Juli 2018 kam er auf Einladung von Bund Naturschutz, dem Bündnis Zivilcourage und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ins Eine-Welt-Haus nach München.

Steven Druker ist Rechtsanwalt und streitet seit vielen Jahren in den USA für einen verstärkten Verbraucherschutz bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Seine 1998 eingereichte Klage zwang die US Lebensmittelsicherheitsbehörde (Food and Drug Administration, FDA) dazu, ihre Daten zu gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln offenzulegen. Dadurch wurde deutlich, dass Verwaltungsbeamte für die schnelle Einführung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln die ausdrücklichen Warnungen ihrer eigenen Wissenschaftler zu den außergewöhnlichen Risiken vertuscht und fortwährend die Tatsachen falsch dargestellt haben.

Nach einer wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Daten veröffentlichte Druker 2015 das Buch „Altered Genes, Twisted Truth“ (Veränderte Gene – verdrehte Wahrheit), das im kommenden Jahr auch auf Deutsch erscheinen wird. Darin widerlegt er minutiös die Behauptung, es gebe einen wissenschaftlichen Konsens über die Harmlosigkeit und Nützlichkeit von gentechnisch veränderten Produkten. Er widersprach auch zunächst der vor allem bei Gentechnik-Befürwortern beliebten Ansicht, die Ablehnung von Gentechnik sei lediglich emotionsgesteuert und von irrationalen Ängsten getrieben, jedenfalls nicht wissenschaftlich fundiert.

In seinem Vortrag, den Walter Haefeker, Präsident des europäischen Imkerverbandes, übersetzte, sprach Druker von „vier Erkenntnissen“, die ihn beim Schreiben dieses Buchs geleitet haben:

  1. Die Herstellung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ist risikobehaftet
  2. Das höhere Risiko überträgt sich auch auf die Lebensmittel selbst und ihre Verbraucher
  3. Die Sicherheit von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ist nie sauber belegt worden
  4. Einige gentechnisch erzeugte Lebensmittel haben sich bereits als gefährlich herausgestellt.

Seine Recherchen ergaben, dass gegenteilige Ergebnisse von der FDA nicht nur ignoriert, sondern auch attackiert bzw. Fakten schon routinemäßig verdreht dargestellt wurden.

Druker verglich zunächst Softwareentwicklung mit biotechnologischen Verfahren und stellte fest, dass im Bereich der Softwareentwicklung wesentlich sorgfältiger gearbeitet würde, um Risiken auszuschließen. Sowohl in der Softwareentwicklung als auch bei Bio-Tech-Verfahren werde aber „linear“ gearbeitet, das heißt, man habe immer nur den nächsten Schritt im Blick. Biologische Systeme seien aber nicht linear, sondern höchst komplex – zu komplex, um sie restlos zu verstehen und die Auswirkungen auf den gesamten Organismus abschätzen zu können Ein Eingriff an einer Stelle kann ungeahnte Folgen an anderen haben mit wesentlich gravierenderen Ergebnissen für die Betroffenen.

Auch beim „Genom Editing“ (Crispr/Cas9, „Genschere“) stellte er klar, dass es sich hierbei nicht – wie bei sonstigen „editorischen“ oder redaktionellen Arbeiten, etwa bei Veröffentlichungen, an die sich der Begriff anlehnt – um einzelne Eingriffe handele, sondern dass auch, wenn kein transgenes Verfahren angewendet würde, die Konsequenzen unabsehbar seien (NB: Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 18.7. scheint diese Befürchtungen zu bestätigen) . Ein großes Versäumnis sah Druker in der fehlenden Kennzeichnungspflicht in der EU von tierischen Lebensmitteln, wenn Tiere gentechnisch verändertes Futter erhalten hätten wie Soja oder Mais. Durch die mögliche Bewertung des EuGH der Methode Crispr/Cas 9 als „natürliche Züchtungsmethode“ steht zudem erneut die Gefahr im Raum, dass das bisher in der EU geltende Vorsorgeprinzip ausgehebelt werden soll.

In der anschließenden Diskussion, die Rosi Reindl, BUND moderierte, kamen grundsätzliche Fragen zur Sprache, auf die Druker ebenso kenntnisreich wie auch humorvoll einging. Angesichts der Betonung der wissenschaftlichen Seite kam die Frage, wie denn politisch mit der Verquickung von Wirtschaft und Politik im Bereich der grünen Gentechnik umgegangen werden sollte, zunächst etwas zu kurz, wurde dann aber dennoch kontrovers diskutiert. Fazit: Es sei nicht nur Sache der Verbraucher, durch Konsumverweigerung dafür zu sorgen, dass GVO-Lebensmittel aus den Regalen verschwänden bzw. ein Anbau von GVO-Pflanzen verhindert werde, sondern es müsse nach wie vor auch auf die Politik eingewirkt werden, entsprechende gesetzliche Vorgaben zu machen.

Zum einen bei der Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf tierische Lebensmittel, die durch Fütterung von GVO-Futter erzeugt würden, aber auch durch Aufklärung und öffentlichen Druck, wie er beispielsweise durch das Bündnis Zivilcourage im Jahr 2009 in der Rosenheimer Inntal-Halle mit Vandana Shiva und rund 4000 Mitstreitern aus ganz Bayern organisiert wurde. Letztlich führte dieser Protest zum Umschwenken der bayerischen Staatsregierung, die seitdem die grüne Gentechnik für Bayern ablehnt. Das gilt auch für die bevorstehende Entscheidung des EuGH zur Bewertung von „Crispr/Cas9“. Ein langer Atem und Zivilgesellschaftliches Engagement werden deshalb auch im Hinblick auf die bevorstehenden Entscheidungen und Entwicklungen weiter erforderlich sein, aber die Ausdauer lohnt sich, wie die bisherigen Ergebnisse zeigen.

 

Kommentar vom 30. Juli 2018:
Plädoyer fürs Recht auf eigenes Denken
Es kam nun doch unerwartet schnell: das EuGH-Urteil zu „Crispr/Cas9“, der auch „Genschere“ bzw. „Genom Editing“ genannten gentechnischen Methode. Man darf das jetzt auch offiziell juristisch so nennen, denn der EuGH hat genau das auch getan. Entgegen den Erwartungen und Hoffnungen ihrer Befürworter und trotz der „Vorlage“ des zuständigen Generalanwalts, der keinen juristischen (!) Unterschied zwischen natürlicher Züchtung und Crispr/Cas9 erkennen konnte oder wollte. Auch diese Methode fällt somit unter das Gentechnik-Gesetz von 2001 und mittels ihr hergestelltes Saatgut unterliegt der Freisetzungsrichtlinie, produzierte Lebensmittel sind im Sinne des Gesetzes kennzeichnungspflichtig.

Dass jetzt die Kritik der unterlegenen Seite laut wird – geschenkt. Im gegenteiligen Fall wäre es ebenso gewesen. Was vielmehr verwundert, sind die in deutschen Leitmedien zu lesenden Beiträge, Interviews, Kommentare, die nun im Nachhinein den Richtern Angst vor dem emotionsgesteuerten Verbraucher vorwerfen. – Hatten wir das nicht eben schon mal irgendwo?

Tatsächlich gilt es ja als beliebte Methode der Diskreditierung von Skeptikern, ihnen erst mal Ignoranz und Unwissenschaftlichkeit, Irrationalität und Ideologie vorzuwerfen. So, als säßen auf der anderen Seite nur unbelehrbare Deppen, während doch seriöse Wissenschaftler sich die denkbar größte Mühe gäben, die Menschheit zu retten und vor allem doch das angeblich stärkste Argument für sich beanspruchen können: Rationalität. Dass es auch aufseiten der Gentechnik-Gegner honorable Spitzenwissenschaftler gibt, die genau diese Euphorie nicht teilen, wird geflissentlich ignoriert oder unterschlagen – siehe Thema des Vortrags von Steven Druker.

Was allerdings noch bedenklicher ist, ist der „Tunnelblick“, sobald die Wissenschaftsgläubigkeit  auf den Prüfstand kommt. Dann betrachtet man jegliche Infragestellung erst mal als Majestätsbeleidigung. Kann es denn etwas Unbezweifelbareres geben als wissenschaftliche Fakten? Haben wir nicht auch vor ein paar Monaten den „March for Science“ bejubelt, der sich dem Leugnen unbestreitbarer Fakten – wie z. B. dem Klimawandel – widersetzt? Klar – und um es auch gleich deutlich zu sagen: Es geht hier nicht um die Diskreditierung von Wissenschaft und auch nicht um Verdächtigungen. Doch die Frage, ob die Absolutsetzung von wissenschaftlichen Ergebnissen bzw. das Gerinnen zu Dogmen mit Wissenschaftlichkeit, mit Rationalität und mit Seriosität noch zu vereinbaren ist, muss erlaubt sein.

In der SZ vom 28. Juli schreibt Werner Bartens unter der Überschrift „Das Recht auf Unbehagen“: „Auch wenn sie weder medizinisch noch biologisch zu begründen sind, haben derartige Vorbehalte ihre Berechtigung und sollten ernst genommen werden.“ Immerhin – das klingt schon anders als das, was seine Kollegin Kathrin Zinkant am Tag nach der Veröffentlichung des Urteils verlautbarte, dass nämlich „wieder einmal die Angst gewonnen“ habe. In die gleiche Kerbe haut Christoph Stöcker auf Spiegel Online – und überhaupt ist bemerkenswert, mit welcher Einseitigkeit und unkritischen Vorbehaltlosigkeit seriöse Medien sich auf die Seite der Befürworter schlagen.

Mit Verlaub, das ist nichts weiter als Verblendung, das ist Jubelpersertum. So zu tun, als sei technisch-wissenschaftliche Rationalität die einzige Form von Rationalität, die „erlaubt“ sein dürfte und die zudem auch noch normsetzend sei, ist genau die Sorte Arroganz und Ignoranz, der mündige Bürger – und nicht nur „Verbraucher“ – zu Recht skeptisch gegenüberstehen und gegenüberstehen sollten bzw. sollen dürfen.

Sich des eigenen Verstandes zu bedienen ist zwar auch trotz des Aufruf Immanuel Kants nie groß in Mode gewesen, aber wenn es dann doch mal passiert – und die Richter in Luxemburg haben offenbar von diesem Recht Gebrauch gemacht –, wird gleich wieder die Unterwerfung unter die Autorität von „Wissenschaft“ gefordert. Zu Recht mokiert sich der aufgeklärte Mensch des 21. Jahrhunderts darüber, wenn die Glaubenskongregation in Rom den Gläubigen ihrer Kirche Denkverbote dieser Art zumutet. Doch für „die Wissenschaft“ soll es da einen Freibrief geben? Eine Unantastbarkeit, weil postulierte Unfehlbarkeit?

Vor mehr als 60 Jahren hielt Martin Heidegger einen Vortrag unter dem Titel „Gelassenheit“, in dem er das „rechnende Denken“ vom „besinnlichen Denken“ unterschied und feststellte: „Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor dem DenkenDiese Gedankenflucht ist der Grund für die Gedankenlosigkeit. Zu dieser Flucht vor dem Denken gehört es aber, daß der Mensch sie weder sehen noch eingestehen will.

So sehr nämlich das „rechnende“ (oder auch wissenschaftlich-rationale) Denken seine Berechtigung hat, es bleibt doch festzuhalten: „Das rechnende Denken hetzt von einer Chance zur nächsten. Das rechnende Denken hält nie still, kommt nicht zur Besinnung. […] Das besinnliche Denken verlangt von uns, daß wir nicht einseitig an einer Vorstellung hängenbleiben, daß wir nicht eingleisig in einer Vorstellungsrichtung weiterrennen. Das besinnliche Denken verlangt von uns, daß wir uns auf solches einlassen, was in sich dem ersten Anschein nach gar nicht zusammengeht.

Was das mit „Gelassenheit“ zu tun hat? Nun, um noch mal Heidegger zu Wort kommen zu lassen: „In dieser Haltung sehen wir die Dinge nicht mehr nur technisch. Wir werden hellsichtig und merken, daß die Herstellung und die Benützung von Maschinen (und man kann ergänzen: Techniken und Methoden, JB) uns zwar ein anderes Verhältnis zu den Dingen abverlangen, das gleichwohl nicht sinnlos ist.

Wäre es nicht an der Zeit, mal wieder die Sinnfrage nach dem wissenschaftlichen Tun zu stellen – und das als Gesprächsangebot, und nicht als Kampfansage aufzufassen?

Johannes Bucej

 Veröffentlicht von am 24.07.2018
Jul 022018
 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Slow Food München,

Wir können feiern! So ein schönes Sommerfest
Mit und bei Garibaldi feierten wir am vergangenen Samstag gemeinsam mit ein paar Hundert Menschen ein wirklich feines Sommerfest; ganz wie es sein soll: sehr genussvoll, lauschig, musikalisch, entspannt, einfach schön. Wir danken dem Team von Garibaldi, allen unseren Helfern und Essenständen: Aufstriche von Karin auf verschiedensten Brotsorten von der Lokalbäckerei BrotZeit, Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, Wolfgang Speth mit seinen Schinkenspezialitäten, unserem Slow Mobil und natürlich Familie Finsterwalder von der Simsseer Weidefleisch eG. Die beiden Weinbars wollen wir nicht unerwähnt lassen. Der Erlös der Tombola, mit vielen tollen, auch sehr persönlichen Gewinnen geht übrigens ans Slow Mobil!

Und auf dem Tollwood-Sommerfestival im Olympiapark gibt es neben Kultur und Kulinarik in diesem Jahr den Pavillion der Artenvielfalt. Die Genussgemeinschaft Städter & Bauern ist mit dabei.

Immer noch akut: Volksbegehren Artenvielfalt
Biotopverbund, bessere Ausbildung, mehr bio, mehr öko, mehr Blühwiesen, mehr Transparenz, weniger Pestizide! Da sind wir mehr als nur dabei. Informieren und mitmachen: https://volksbegehren-artenvielfalt.de

Laudatio
Prof. Theo Gottwald erhält die bayerische Staatsmedaille für herausragende Verdienste um die Umwelt. Herzlichen Glückwunsch!

Medien und Lesetipps
Hühner und ihre Eier, Leseprobe, Nr. 26 / 2018 des journal culinaire: Warum Schwed*innen Eier waschen, welche Berufskrankheiten Hochleistungshühner haben, tolle Rezepte, ja auch für Oeufs en meurette, der Schälbarkeit von Eier auf der Spur. Und und und. Ei(n) muss!

Vom Winde vergiftet: Abdrift von Mals bis Wendland, Parallelgesellschaften problematisiert: auf der einen Seite der ökologisch bewirtschaftete Gemüseacker, auf der anderen das konventionelle Zuckerrüberfeld oder Apfelplantage, dazwischen tägliche Fallwinde oder seltenere Sandstürme und alles ist verteilt: schöner spritzen!

Gemeinsam einsam– Minister for Loneliness, arte-Mediathek
England hat als erstes Land ein Ministerium gegen Einsamkeit, die Zivilgesellschaft ist schon lange aktiv: Beispiel gemeinsam kochen und essen: People’s Kitchen stemmt sich gegen den Trend, dass Menschen in Großstädten nur noch funktionieren, aber nicht mehr interagieren. Außerdem Hühnerprojekt im Seniorenheim.

 

Was hat im Juli Saison?
Erbsen, grüne Bohnen, erste Freilandtomaten aus dem eigenen Garten, Krautgarten oder vom Balkon.

Was hat immer Saison?
Falschparker mit Provinzkennzeichen im absoluten Halteverbot; so wurde für das Slow Mobil die Einfahrt zum Sommerfest zum Millimeter genauen Rangiermanöver.

 

Terminvorschau:
Do, 20. bis Mo, 24. Septemberin Turin: Salone del Gusto 2018,

So, 21. Oktober von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHSmit Stefan Becker: Federvieh vom Feinsten mit Les Bleues Gockel, buchbar im Programm der VHS München,

So, 18. November von 10 bis 17 Uhr: Kochkurs in der MVHSmit Stefan Becker:  Pasta – fatto a mano, buchbar im Programm der VHS München.

 

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mittwoch, 4. Juli um 19 Uhr im Bräuhaus am Kapuzinerplatz. Zweiter Versuch in Sachen, bei schönem Wetter im Biergarten.

Mit genussvollen Grüßen,
Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

 Veröffentlicht von am 02.07.2018