Conviviumsbrief 04/2016

Liebe Mitglieder und Freunde von Slow Food München,

Von roter Bete und Haarrissen
Sehr viel los war für unsere Aktiven im vergangenen Monat: zum Kindermuseumsaktionstag kochten über 100 Kinder mit uns Rote Bete Knödel, weiter ging es mit einem Diskussionsprogramm bei der katholischen Landvolkbewegung, einem Vortrag von Dr. Herren zum Thema neue Landwirtschaft, neuer Lebensstil in Zusammenarbeit mit der Umwelt-Akademie. Dann zum Ostermarkt auf den Billesberger Hof nach Moosinning. Derweil die Genussführergruppe testet und testet und testet.

Leider haben wir auch mal Riesenpech: Herr Eicher kam leider nicht durch den TÜV. Für die, die noch keine Bekanntschaft mit ihm hatten, Herr Eicher ist der Traktor, der unser Slow Mobil zieht. Wo sonst nicht ein Haar in der Suppe zu finden ist, ist jetzt ein Haarriss im gusseisernen Lenkblock. Doch dank unserer tatkräftigen Netzwerke „leiht“ uns das Hofgut Riem einen Traktor abends nach getaner Feldarbeit!

Zwar nicht Feld- aber wichtige Kampagnenarbeit leisten wir am Di, 12. April ab 12h auf dem Marienplatz. Zum Abschluss von München artgerecht! zur Stadtratsabstimmung.

 Biersinn, Irrsinn, Irrweg?
Viele von uns kennen Camba Bavaria in Truchtlaching  von unserem Oldtimerbusausflug. Die Brauerei überlegt jetzt angeblich, ihren Sitz nach Österreich zu verlagern. Dort muss nämlich ein Craft Beer wie Milk Stout nicht in den Gulli geschüttet werden, weil böse Milchsäurebakterien nicht rein dürfen. Vorläufiges Biergesetz, ganz streng ausgelegt, Ländersache, Bayernsache, Ehrensache!

Terminvorschau:
Sa & So, 7. & 8. Mai: Slow Food München 
Frühlingsmarkt
Der Markt findet 2016 an einem ganz besonderen und zentralen Ort statt: Mixed Munich Arts (MMA) – das ehemalige Heizkraftwerk in der Katharina-von-Bora-Str. 8a – gleich hinter dem Parkcafé, Nähe Karlstr. Am Samstag von 13 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Wir planen ein umfangreiches Rahmenprogramm „Futter für den Kopf.“

22. bis 26. September in Turin: Terra Madre Salone del Gusto 2016
Braucht jemand noch einen Grund dem Wiesnrummel zu entfliehen? Und so wie bei uns Bier einmal Grundnahrungsmittel war, gibt es auf dem Salone z.B. Pokot Ash Joghurt zum probieren. Der war einmal Grundnahrungsmittel der Hirten in Kenia. Die zugefügte Asche eines bestimmten Baumes dient der Haltbarmachung. Sieht dann farblich ganz so aus, wie der Steinkrug auf der Oidn Wiesn. Zum Glück haben wir in unserem Bier zur Haltbarmachung viel Moderneres, wie PVPP.
Lesetipps
Bio-Tierhaltung – ethisch geboten. Ein Dossier der Schweisfurth-Stiftung,
Wir brauchen eine gemeinsame EU-Ernährungspolitik (#CAPcheck; Forum for the Future of Agriculture)
Übrigens, die Slow Food Messe in Stuttgart zog zu ihrem 10. Bestehen fast 100.000 Besucher an. Was für ein Erfolg!

Wir sehen uns beim Stammtisch am Mi, 6. April um 19:00h im Pschorr.

Mit genussvollen Grüßen,

Markus Hahnel & Rupert Ebner

 

TERMINE:
Mi, 6.4. – 19h: Stammtisch im Pschorr,
Di, 12.4.
ab 12h: München artgerecht! Marienplatz,
Do, 14.4
. – 19h: Salon Gastrosophique: Mokka in der Hundinghütte,
Do, 14.4.
– 20h: Gasteig: Slow Food Story (Green Vision Film Serie),
So, 17.4.
  – 14h: Kochen mit Studenten.

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